Erdrutsche reissen in Mexiko sechs Menschen in den Tod

Ein vom Tropensturm «Earl» ausgelöster Erdrutsch hat mindestens sechs Menschen in ihren Häusern unter sich begraben.

Video «Sturm Earl wird zum Hurrikan» abspielen

Sturm Earl wird zum Hurrikan

0:58 min, vom 7.8.2016

Tropensturm «Earl» brachte sintflutartige Regenfälle nach Mexiko. Das führte nicht nur zu Überschwemmungen, auch Hänge gerieten ins Rutschen.

Auch Kleinkinder unter den Opfern

Beim Erdrutsch im östlichen Bundesstaat Veracruz starben zwei Paare mit jeweils einem Kleinkind, als deren Häuser von Erdmassen und Schlamm verschüttet wurden.

Zwei weitere Menschen wurden am Samstag verletzt, wie der Zivilschutz mitteilte. Mindestens 40 Familien wurden in Sicherheit gebracht.

Die Behörden warnen trotz nachlassendem Regen vor weiteren Erdrutschen und Schlammlawinen sowie einem Anschwellen des Jamapa-Flusses.

Autos auf einer überschwemmten Hauptstrasse in Acapulco, am rechten Strassenrand windgepeitschte Bäume

Bildlegende: Der Regen brachte Überschwemmungen, auch im Zentrum von Acapulco. Keystone

Zum Tropensturm abgeschwäckt

«Earl» war in der Nacht zum Donnerstag im zentralamerikanischen Belize auf Festland getroffen. Nachdem er sich zunächst über der Karibik zu einem Hurrikan der ersten Kategorie von insgesamt fünf Hurrikan-Stufen ausgewachsen hatte, schwächte er sich wieder zu einem Tropensturm ab.

«Earl» ist in diesem Jahr der fünfte tropische Wirbelsturm der atlantischen Hurrikan-Saison. Insgesamt erwarten die Wetterexperten von Anfang Juni bis Ende November bis zu acht Hurrikans.