Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama Erneutes Minenunglück in der Türkei

Zahlreiche Bergarbeiter sollen nach dem Minenunglück eingeschlossen sein. Zur Ursache gibt es widersprüchliche Angaben.

Durch den Einsturz einer Kohlegrube im Süden der Türkei sind nach offiziellen Angaben rund 20 Bergarbeiter unter Tage eingeschlossen worden. Zum Zeitpunkt des Unglücks hätten sich 40 Arbeiter in der Mine aufgehalten, sagte der Gouverneur der Provinz Karaman, Murat Koca, im türkischen Fernsehen.

Explosion oder Wassereinbruch

Die Hälfte der Arbeiter sitze noch immer in der Grube im Bezirk Ermenek fest. Laut Koca führte ein Wassereinbruch im Stollen dazu, dass dieser teilweise einstürzte. Damit widersprach der Gouverneur Medienberichten, nach denen eine Explosion das Unglück auslöste.

Im Mai hatte die Türkei das folgenschwerste Grubenunglück in ihrer Geschichte erlebt. Damals sind bei dem Unglück in der Mine in Soma im Westen des Landes 301 Kumpel gestorben. Die Tragödie löste Proteste gegen die Regierung von Recep Tayyip Erdogan aus.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Das Minengeschäft, global eines der schmutzigsten und fiesesten Geschäftszweige überhaupt. Untertags noch die Gefahr von Einsturz, Wassereinbruch oder Schlagwetter insbesondere im Kohlebergbau lebendig begraben zu werden. Der Tagebau kaum besser, da auch hier Mensch und Umwelt dem Profit "cool" geopfert wird. Wer sich das iPhone 6 noch ohne schlechtes Gewissen anschafft, sollte mal die Zustände eines Coltan- oder Neodym Abbau in Zentralafrika, resp. Mongolei, China kennen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen