Es gibt wieder Apfelringli im Schweizer Expo-Pavillon

Wer mit seinen Ressourcen nicht sorgsam umgeht, hat sehr bald nichts mehr davon. So erlebten es die Besucher des Schweizer Pavillons an der Expo Mailand. Weil die begehrten Apfelringli gehamstert wurden, gab's zweieinhalb Wochen keine mehr – bis heute.

Besucher stehen im Turm mit den Apfelringli.

Bildlegende: Weil Besucher Apfelringli gehamstert haben, gab's zeitweise keinen Nachschub mehr im Padiglione Svizzero. Präsenz Schweiz

Das Thema Nahrungsmittelmangel haben Besucher an der Expo in Mailand real erlebt: Nach zweieinhalb Wochen gab es im vierten Stock der Türme des Schweizer Pavillons keine Apfelringli und Wasserbecher mehr. Die bislang 370'000 Besucher des Schweizer Pavillons an der Expo haben nämlich kräftig zugelangt.

Erst seit Dienstag sind wieder alle Lebensmittel verfügbar. Der Mangel im Pavillon war gewollt: Die Silotürme sind so konstruiert, dass Nahrungsmittel für eine gewisse Zeit nicht verfügbar sind.

Ist ein Stockwerk in einem Turm leer, müssen nachfolgende Gäste warten, bis auch in den anderen Stockwerken die Vorräte aufgebraucht sind, bevor neue Ressourcen freigegeben werden.

Bei den Produkten Kaffee und Salz gab es diesen Mangel nie, wie Präsenz Schweiz mitteilte. «Wir setzen in Mailand auf ein vernünftiges Verhalten der Besucher», wird Präsenz-Schweiz-Chef Nicolas Bideau zitiert. Er glaube, dass die Schweiz an der Weltausstellung «eine klare Botschaft und eine originelle Idee» vermittle.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Schweizer Tag in Mailand

    Aus Tagesschau vom 18.5.2015

    Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat an der Expo in Mailand den Schweizer Nationentag mitgefeiert. In ihrer Rede im Schweizer Pavillon fordert sie mehr Transparenz für den Rohstoffhandel.