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Panorama «Es ist schwer, von dir Abschied zu nehmen»

«Hundert Jahre Einsamkeit und Trauer». Weggefährten und Politiker gedenken des Schriftstellers, der am Donnerstag in seiner Wahlheimat Mexiko gestorben ist.

Legende: Video Gabriel García Márquez tot abspielen. Laufzeit 1:06 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 18.04.2014.

Die Trauer über den Tod eines der bekanntesten lateinamerikanischen Autoren, Gabriel García Márquez, ist gross.

In Anlehnung an Márquez' berühmtestes Werk «Hundert Jahre Einsamkeit», das 1967 erschien, twitterte der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos: «Hundert Jahre Einsamkeit und Trauer über den Tod des grössten Kolumbianers aller Zeiten».

Mexikos Staatspräsident Enrique Peña Neto schrieb ebenfalls über Twitter: «Er wurde in Kolumbien geboren, aber für Jahrzehnte hat er Mexiko zu seiner Heimat gemacht. Er hat unser Leben bereichert.» Mexiko will des verstorbenen Literaturnobelpreisträgers kommenden Montag mit einer nationalen Trauerfeier gedenken.

Der peruanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa zeigte sich ebenfalls betroffen. Er sagte der Zeitung «El Comercio» es sei «ein grosser Schriftsteller gestorben». Seine Romane würden ihn überleben und überall auf der Welt weiterhin Leser gewinnen.

«Es ist schwer, von dir Abschied zu nehmen, nach all dem, was du uns gegeben hast», schrieb die kolumbianische Popsängerin Shakria auf ihrer Webseite. Sie stellte ein Foto von sich an der Seite des Schriftstellers dazu.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Daniel Badraun, Schlattingen
    Gabriel Garcia Màrquez hat mir zu ganz speziellen Lesestunden verholfen und mich in die Südamerikanische Literatur eingeführt. Hundert Jahre Einsamkeit war und bleibt für mich eines der wichtigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Seine Fabulierlust und der Umgang mit einer Familiengeschichte machte mir als Autor Mut, meiner Feder etwas mehr Freiheit zu gewähren und mich nicht zu stark von starren Formen quälen zu lassen. Dafür bin ich ihm dankbar.
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