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Panorama Europas grösstes Teleskop ist im All

Die europäische Raumfahrtagentur ESA hat ihr modernstes Teleskop ins All geschickt. Mit «Gaia» wollen die Forscher etwa eine Milliarde Sterne mit noch nie dagewesener Genauigkeit erfassen. Auch Schweizer sind am Projekt beteiligt.

Legende: Video Die Milchstrasse wird neu kartiert abspielen. Laufzeit 2:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 19.12.2013.

Das Teleskop «Gaia» startete am Donnerstag um 10.12 Uhr (MEZ) an Bord einer Sojus-Rakete vom Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Nach Auskunft des Herstellers Astrium ist es so präzise, dass es von der Erde aus eine 1-Euro-Münze auf dem Mond entdecken könnte.

Die «Gaia»-Mission soll Antworten auf die Entwicklung der Milchstrasse mit ihren schätzungsweise mindestens 100 Milliarden Sternen liefern. Die Daten werden unter anderem durch Genfer Forscher erfasst, aufbereitet und ausgewertet. Zudem wollen die Wissenschaftler eine dreidimensionale Karte von der Milchstrasse erstellen.

Spitzenposition der Universität Genf bestätigt

An der Entwicklung und dem Bau des Forschungssatelliten hat sich auch die Schweizer Industrie beteiligt. Laut dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI konnten Aufträge im Wert von 20 Millionen Franken gesichert werden.

Daniel Neuenschwander ist Chef der Schweizer Raumfahrtbehörde Swiss Space Office beim SBFI. Das Engagement bei der «Gaia»-Mission bringe der Schweiz sehr viel – auf dem Gebiet der Forschung wie auch auf dem der Technologie. «Und es bestätigt die starke Position, die die Universität Genf heute schon in der Astronomie hat.»

Die «Gaia»-Mission sei bahnbrechend, sagt Neuenschwander weiter. «Sie gibt den Schweizer Forschern die Chance, bei der Auswertung der Daten an vorderster Front mitzumachen.» Er betont aber auch den Nutzen dieser Projekte für Industrie und Alltag.

Das Swiss Space Office habe diesbezüglich eine wichtige Aufgabe: «Wir müssen verstärkt aufzeigen, was die Raumfahrt wirklich bringt im täglichen Leben. Wir bauen hier die Infrastruktur des 21. Jahrhunderts. Das ist nicht nur Forschung und Technologie, das ist auch direkter Nutzen.» Viele Menschen verwenden bereits Daten und Dienstleistungen, die sie der Raumfahrt verdanken – sie wissen es nur nicht.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Duran, Basel
    Cool! Das wird dann hoffentlich auch noch die letzten Rückständigen davon überzeugen, dass wir NIE alleine im Universum waren und sind! Apropos Mondlandung: natürlich waren die Amerikaner auf dem Mond. Die Bilder lügen nicht. Gerade die Bilder, die von den Verschwörungsbefürwortern als "Beweis" gezeigt werden. So springen die Astronauten direkt neben der Fahne rum, diese bewegt sich aber keinen Millimeter! Mag ja sein, dass einige Bilder verschönert wurden, aber dort waren die 100%!
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Sehr gut, damit können wir beweisen, dass es nie eine amerikanische Mondlandung gab! Aber höchstwahrscheinlich werden die ideologischen Wunschdenker wieder irgend eine andere Ausrede liefern, warum es dort keine Apollo-Geräte zu sehen gibt. Höchstwahrscheinlich von Aliens entsorgt oder so...
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    1. Antwort von Andreas Märki, Erlenbach ZH
      Betreffend 1-Euro-Münze handelt es sich wohl um einen Kommunikationsfehler. Bezüglich Apollo finden Sie in der Zwischenzeit genügend Indizien auf dem Internet.
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    2. Antwort von Patrick Schneider, Bern
      Ach, Herr Dreier, sind Sie auch einer von denen, die ohne Verschwörungstheorien nicht leben können?
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    3. Antwort von Eddy Dreier, Burgdorf
      Was heisst hier Theorie? Es gibt tausend Beweise, das die Amis die Mondlandung nur im ideologischen Kampfe vorgespielt haben und das Vorhaben ist noch heute nicht realisierbar. Es lebt wohl eher der mit Verschwörungstheorien, der alles glaubt, was im Fernsehen kommt :D
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