Exklusive Lage, aber weit zum Strand: «Hotel» ISS wird repariert

Nur wenige Gäste, und die Aussicht ist unschlagbar: An der Internationalen Raumstation ISS ist wenig auszusetzen. Aber die Gäste müssen arbeiten. In 400 Kilometern Höhe.

Chris Cassidy im Weltraum.

Bildlegende: Für Chris Cassidy sind oben und unten irrelevante Kriterien. Reuters

Der US-Amerikaner Chris Cassidy und der Italiener Luca Parmitano sollen in rund 400 Kilometern Höhe unter anderem Elektrokabel legen sowie mehrere Experimente und eine Kamera abbauen.

Von innen gesichert

Chris Cassidy mit Fotoapparat.

Bildlegende: Chris Cassidy ist auf der ISS auch ein fleissiger Fotograf. Keystone

Parmitano ist der erste Italiener im Ausseneinsatz. Die Europäische Weltraumbehörde Esa und ihr US-Partner Nasa übertrugen das Ereignis live im Internet.

Esa-Astronaut Parmitano freute sich auf «eine neue Etappe dieser aussergewöhnlichen Erfahrung», wie er bei Twitter schrieb. «Meine Gedanken sind voller Dankbarkeit für dieses Privileg.» Er war Ende Mai auf der ISS angekommen und soll bis November bleiben.

US-Astronautin Karen Nyberg sicherte ihre Kollegen aus dem Aussenposten der Menschheit heraus ab. Bereits am 16. Juli ist ein weiterer «Weltraumspaziergang» geplant. Auf der ISS arbeiten derzeit ausserdem drei russische Kosmonauten.