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Explosion eines Triebwerks A380 muss in Kanada notlanden

Airbus A380 von Air France am Flughafen Dresden.
Legende: Der Airbus A380 ist mit über 500 Plätzen das derzeit grösste Passagierflugzeug der Welt. Keystone/Archiv
  • Ein Airbus A380 ist wegen eines defekten Triebwerks in Kanada notgelandet.
  • Air France spricht von einem «schweren Schaden» an einem der vier Triebwerke.
  • Die Crew des Fluges AF066 setzte ein «Mayday» ab und leitete den Grossraumflieger zum kleinen Flughafen Goose Bay in Neufundland um, wo er sicher landete.
  • Die Maschine war unterwegs von Paris nach Los Angeles. Verletzt wurde niemand.

Das weltgrösste Passagierflugzeug landete am Samstag um 17.42 Uhr mitteleuropäischer Zeit sicher auf dem kanadischen Airport, alle 520 Menschen an Bord blieben unversehrt. Passagiere berichteten anschliessend von der Explosion des äussersten rechten Triebwerks, der kurz davor ungewöhnliche Geräusche vorausgegangen waren. «Es gab einen lauten Knall, das ganze Flugzeug vibrierte», berichtete ein Mitreisender der «New York Times».

Piloten und Besatzung seien «perfekt mit diesem schweren Zwischenfall umgegangen», so Air France. Wie es zu dem Schaden kam, war nach Angaben des Sprechers noch unklar – dies solle nun aber untersucht werden.

Bild des kaputten Triebwerks auf Twitter

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Alfons Heeb (Alfons.Heeb)
    was ich nicht verstehe ist, dass diese Riesen-Triebwerke nicht über Sensoren verfügen, welche Fehlfunktionen frühzeitig erkennen und darauf entsprechend reagieren, bevor es zu einer solchen "Explosionen" kommen kann. Laut Passieraussagen waren vor dem Knall ungewöhnliche Geräusche zu hören, die auf einen Fehler schliessen. Dies sollte doch möglich sein, solche Geräusche digital zu erkennen und darauf zu reagieren; d.h. Turbine runterfahren bzw. abstellen, vor dem Knall......
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    1. Antwort von Patrik Müller (P.Müller)
      Habe ich auch schon überlegt: So im Sinne einer automatischen Schnellabschaltung. Mit dem Fly by wire und der schieren Distanz zwischen Piloten und dem Motor geht vermutlich viel "feeling" verloren und den Unterschied einer akuten Vibration oder einer normalen Luftturbulenz ist vermulich nicht so einfach fühlbar. Und wieviele Sekunden zwischen der Passagierwahrnehmung und dem shot down verstrichen, wissen wir ja auch nicht.
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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Ich eröfffne ein Hotel in Goose Bay, da hatten doch erst kürzlich SWISS Passagiere nächtigen dürfen, und danach ein kleineres Heer von Triebwerksaustauschspezialisten;-) Das als Triebwerksausfall zu bezeichnen ist halt Pressesprechersprache. Diese Triebwerksfreilegung ist eindrücklich, zum Glück hatten alle anderen Sicherheitsrelevanten Faktoren gegriffen. Der Flieger hätte vermutlich auch noch so bis an sein Ziel geflogen werden können. Landung in Goose Bay wäre mir aber auch lieber gewesen...
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  • Kommentar von Esther Siefert (E.S. (parteilos))
    Dank einer umsichtigen und offenbar bestens geschulten und ausgebildeten Crew sind 520 Menschen unversehrt und glücklichst gelandet worden - Der Airport von Happy Valley/Goose Bay bot sich für die Notlandung an, da nahe der Flugroute - ansonsten gibt es "dort oben" nichts... Ich empfinde daher die Kommentare hier als relativ "herzlos"...
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