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Favoriten setzen sich durch Die Schweiz verpasst das ESC-Finale

Legende: Video Zibbz' Auftritt am «Eurovision Song Contest» 2018 abspielen. Laufzeit 2:58 Minuten.
Aus Glanz & Gloria-Clip vom 08.05.2018.
  • Für Leadsängerin Co Gfeller (32) und ihren Bruder Stee (30) ist im ersten Halbfinale des Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon Endstation.
  • Zibbz platzieren sich am Dienstagabend nicht unter den besten 10.
  • Ins Finale schaffen es Albanien, Tschechien, Litauen, Israel, Estland, Bulgarien, Österreich, Finnland, Irland und Zypern.

Zibbz haben Lospech und müssen zum ersten, dem stärkeren Halbfinale antreten. Denn dort stehen nur zwei Länderbeiträge, die auf den Wettlisten hinter den Schweizern rangieren: Island und Albanien. Und diese Tendenz bestätigt sich. Das Geschwisterpaar Gfeller kann die Zuschauer und auch die Jury mit seinem Song «Stones» nicht überzeugen.

Es entscheiden jeweils zu 50 Prozent die Zuschauer per Televoting und zu 50 Prozent die Länderjurys.

Israel, Estland und Tschechien im Finale

Zu stark ist die Konkurrenz: Unter ihnen ist die israelische Wuchtbrumme Netta Barzilai (25), deren höchst bemerkenswerter Song «Toy» die Wetten dominiert – eine Mixtur aus Gangnam-Style (K-Pop), Elektro und Hip-Hop, Thema #MeToo («I'm not your toy/you stupid boy»).

Das grelle Video mit dem exaltierten Auftakt «Ree, ouch, hey, hm, la» wurde auf YouTube über 17 Millionen Mal geklickt. Zum Vergleich: Der offizielle Clip des Schweizer Beitrags «Stones» – ein Song gegen Mobbing – bringt es auf etwas über eine halbe Million.

Gute Chancen werden neben Israel auch Estland eingeräumt, das mit klassischem Opern-Pop im Finale steht. Als Anwärter auf den Sieg wird zudem der funky Elektrosound-Song «Lie To Me» von Mikolaus Josef (22) aus Tschechien gehandelt.

Teilnehmer des 1. Halbfinales

01 Azerbaijan
Aisel – «X My Heart»
02 Island
Ari Ólafsson – «Our Choice»
03 Albanien
Eugent Bushpepa – «Mall»
04 Belgien
Sennek – «A Matter Of Time»
05 Tschechien
Mikolas Josef – «Lie To Me»
06 Litauen
Ieva Zasimauskaitė – «When We're Old»
07 Israel
Netta – «Toy»
08 Weissrussland
ALEKSEEV – «Forever»
09 Estland
Elina Nechayeva – «La forza»
10 Bulgarien
EQUINOX – «Bones»
11 (F.Y.R.) Mazedonien
Eye Cue – «Lost And Found»
12 Kroatien
Franka – «Crazy»
13 Österreich
Cesár Sampson – «Nobody But You»
14 Griechenland
Yianna Terzi – «Oniro Mou»
15 Finnland
Saara Aalto – «Monsters»
16 Armenien
Sevak Khanagyan – «Qami»
17 Schweiz
ZiBBZ – «Stones»
18 Irland
Ryan O'Shaughnessy – «Together»
19 Zypern
Eleni Foureira – «Fuego»

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Aeschlimann (TinuAeschlima)
    Mir gefiel der Auftritt von Albanien. Ich finde es schön, wenn ein Land zu seiner Sprache steht. Auch der letztjährige Weissrussische Beitrag gefiel mir sehr. Beide Lieder landeten im Finale.
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  • Kommentar von Christine Gfeller (cgjung)
    Ich habe einigemale angerufen auf die eingeblendete Nummer und immer kam die Nachricht, diese Nummer stehe zur Zeit nicht zur Verfügung. Beim sms hiess es: Dieses Keyword ist zurzeit nicht aktiv. Was war den das? Wie soll denn da abgestimmt werden?
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    1. Antwort von Martin Aeschlimann (TinuAeschlima)
      Haben Sie versucht für die CH abzustimmen? Aus der CH aus kann man nicht für den CHer Beitrag abstimmen. Die Moderatoren haben dies sicher ein paar Mal erwähnt... Ist auch ziemlich logisch.
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  • Kommentar von Heinrich Rubi (heru)
    Für mich hätte "unser" Song gestern eindeutig den Final verdient. Der Länderbonus oder -malus ist sicher nicht allein entscheidend, war aber m.E. der Grund, dass ZiBBZ ausgeschieden sind. Wenn Tschechien, Albanien oder Bulgarien in der Final kommen, ist das für mich nicht nachvollziehbar. Die Schweiz hat beim ESC anscheinend eine Art Stigma. Schade. Fairerweise muss man sagen, dass es auch für einige andere Ausgeschiedene bitter war.
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