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Notstand ausgerufen «Feuer-Vulkan» in Guatemala deckte Dörfer mit Asche ein

Legende: Video «Der «Feuer-Vulkan» spuckt wieder» abspielen. Laufzeit 0:40 Minuten.
Vom 06.05.2017.
  • Nach dem Ausbruch des «Feuer-Vulkans» in Guatemala ist ein Dorf an den Hängen des Bergs evakuiert worden.
  • Rund 330 Menschen aus Panimaché seien in Sicherheit gebracht worden, teilte der Katastrophenschutz mit.
  • Für die umliegenden Dörfer erklärte die Regierung den Notstand. Zehn Schulen im Department Escuintla blieben geschlossen.
  • Nach 24 Stunden legte sich der Vulkanausbruch wieder. Laut dem Katastrophenschutz gab es weder Opfer noch signifikante Schäden.

Die Aschewolke des «Feuer-Vulkans» stieg bis auf 6000 Meter über Meer in die Höhe, wie das Seismologische Institut mitteilte. Auf die umliegenden Ortschaften ging ein Ascheregen nieder. Gleichzeitig liefen zwei Lavaströme den Hang hinab.

Es handelte sich bereits um den vierten Ausbruch des Vulkans südwestlich von Guatemala-Stadt in diesem Jahr. Nach dem Ausbruch bestehe nun noch die Gefahr, dass bei Regenfall die Aschemassen an den Hängen einen Schlammstrom bilden könnten, teilte der Katastrophenschutz mit.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    2016 brach der 3763 m hohe Fuego 16 mal aus. Mit seinem vierten Ausbruch Anfang Mai, liegt er im derzeit üblichen „Takt“. Es gibt auch wieder ruhigere Jahre. Die Evakuierungen sind bei allen aktiven Vulkanen Standardprozedur. Die Menschen siedeln unbeirrt weiterhin an den Abhängen oder am Fuss dieser Berge. Sie tun es seit Generationen und die Erde ist sehr fruchtbar. Aus gleichem Anlass siedeln Menschen ja auch an Orten, wo regelmässig Überschwemmungen auftreten.
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