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Panorama Feuerwehr löscht Brand auf Dampfschiff «Uri»

Auf dem über 100-jährigen Dampfer «Uri» ist es am Mittag zu einer Panne gekommen. Sämtliche Passagiere mussten in Hergiswil das Schiff verlassen. Aus dem Motorenraum stieg eine Rauchwolke auf. 89 Personen und die Besatzungsmitglieder konnten unverletzt evakuiert werden.

Legende: Video Brand auf Dampfschiff abspielen. Laufzeit 0:34 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.12.2014.

Unplanmässiger Stopp für die Passagiere des Dampfschiffs «Uri» auf dem Vierwaldstättersee heute gegen Mittag: Sämtliche Fahrgäste mussten in Hergiswil (NW) das Schiff verlassen. Die 89 Personen wurden mit Bussen nach Luzern gefahren.

Im Motorenraum des über 100-jährigen Dampfschiffs war ein Feuer ausgebrochen. Wegen eines Elektrobrandes am Hilfsmotor kam es zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Während die Besatzung versuchte den Brand zu löschen, steuerte der Kapitän unverzüglich die Schiffstation Hergiswil an.

Der Brand konnte aber erst kurz nach 14 Uhr von der Feuerwehr gelöscht werden. Im Einsatz standen rund 150 Feuerwehrleute.

Untersuchung eingeleitet

Die Kantonspolizei Nidwalden und die Staatsanwaltschaft haben eine Untersuchung eingeleitet. Unterstützt werden sie durch Spezialisten der Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle SUST.

Nach ersten Auskünften der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) kam bei der Havarie niemand zu Schaden. Das Schiff muss allerdings abgeschleppt werden und fällt für unbestimmte Zeit aus. Der reguläre Kursverkehr der Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees sei nicht tangiert, heisst in einer Mitteilung der SGV.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Es käme der SGV nicht in den Sinn, das ebenfalls wintertaugliche und etwa gleich grosse DS "Unterwalden" als Reserveschiff soweit bereit zu halten, dass es bei Bedarf sofort fahrtüchtig gemacht werden könnte. Nein, stattdessen nimmt man ein Motorschiff hervor und bezahlt den enttäuschten Passagieren, die beispielsweise die Silvesterfahrt, oder die Hörnlifahrt unbedingt mit dem Dampfschiff machen wollten, lieber das Geld zurück: Pro Person über Fr. 200.--. Ein bedenklicher Entscheid.
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    1. Antwort von Daniel Schenker, Bern
      Bei Dampfschiffen (DS), etc. mit deren langen Vorheizzeiten gibt es den Begriff „sofort“ nicht. Wenn bei einer kleinen Flotte von 5 DS ein ganzes davon betriebswarm in Reserve gehalten werden müsste (also betriebswarme Reserve von 20 Prozent und mehr), wäre dies schon etwas überzogen, nicht? Kann sein, dass heute - warum auch immer - die Zuverlässigkeit der DS nicht mehr stimmt. Aber, ich biete schliesslich Geld und kann daher jeder Zeit entgegen aller Widrigkeiten wie geplant dafür alles haben?
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    2. Antwort von Raphael Vetter, Zürich
      nicht so voreilig Frau Zelger! die SGV setzt auf den Kursen Hörnli-Dampfer, Silvester Gala mit Dampfschiff sowie auf der Festagsfahrt vom 1. Januar das DS Unterwalden ein!! und das dampfschiff auf reserve mit 20% Betriebswärme kostet definitiv zu viel Geld! oder wollen sie mit dem GA nächstes Jahr 40 Franken bezahlen um mitzufahren?
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    3. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Herr Schenket, es handelt sich hier um eine Zeitspanne vom 29. November bis 1. Januar. Zur Orientierung: Anstelle der havarierten Uri wird nun das Dampfschiff Unterwalden die Hörnlifahrt, die Silvester- und die Neujahrsfahrt machen. Es muss also "sofort" betriebsbereit aufgerüstet - aufgeheizt werden.
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    4. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Würde die SGV nicht 14 Millionen in den neuen Motorkoloss buttern, dafür aber genügend Geld in den Unterhalt und Wartung der in die Jahre gekommenen Dampfschiffe investieren, wären die Kosten, welche die Reserve des Dampfschiffes mit 20 Betriebswärme mehr als verlautbar.
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    5. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      "verkraftbar", wollte ich schreiben, nicht "verlautbar"
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    6. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Gestern hiess es, das Dampfschiff Unterwalden würde Hörnlifahrt, die Silvester- und Neujahrs-Mittagsfahrt machen. Als ichj heute telefonierte, hiess es, es sei nicht sicher, ob die Hörnlifahrt mit dem DS haute stattfinden könne. Es herrscht da wohl ein Durcheinander. Verständlich,, denn es muss alles schnell gehen. Hoffen wir doch für die Mitarbeitenden auf einen, einigermassen stressfreien Jahreswechsel.
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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    WAS UM HIMMELSWILLEN IST LOS MIT UNSEREN DAMPFSCHIFFEN ? Seit die SGV die Wartung und Fabrikation der Schiffe in die Tochtergesellschaft Shiptec ausgelagert hat und deren Arbeit bis in den Himmel hinauf rühmt, SITZT DER WURM IN DEN DAMPFSCHIFFEN. Seit 2011 ist DS Unterwalden einmal pro Jahr defekt. Letztes Jahr traf es gleich ALLE 5 DAMPFSCHIFFE, drei sogar an einem Tag. Auch die von der Shiptec reparierte "Stadt Zürich" konnte letztes Jahr infolge Defekts die ganze Saison nie fahren. Schlimm!!
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