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Panorama Feuerwerk, Shows, Konfettiregen: 2015 ist da!

Willkommen, 2015! Rund um den Globus feiern die Menschen ausgelassen den Jahreswechsel mit Silvester-Raketen. In aller Welt gibt es grandiose Feuerwerke vor beeindruckenden Kulissen.

Bei Glockengeläute, Glühwein und Champagner haben in der Schweiz Hunderttausende das neue Jahr begrüsst. Auf öffentlichen Plätzen wurde gefeiert und angestossen. In Zürich, Basel und Genf stiegen mächtige Feuerwerke in den glasklaren Himmel. Tausende Bernerinnen und Berner versammelten sich nach inoffiziellem Brauch auf dem Münsterplatz, um beim Glockengeläut auf das neue Jahr anzustossen.

Doch nicht nur hierzulande wurde gefeiert. Rund um den Erdball haben unzählige Menschen das neue Jahr 2015 begrüsst. Als letzte begingen Einwohner und Touristen auf der US-Pazifikinsel Hawaii den Jahreswechsel.

Regen in Neuseeland trübt Feierlaune nicht

Legende: Video Silvesterfeiern weltweit abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 01.01.2015.

Als erste feierten die Menschen auf den Line-Inseln und Samoa mehr als 15‘000 Kilometer östlich von der Schweiz das neue Jahr bei sommerlichen Temperaturen von rund 30 Grad. In Neuseeland waren die Neujahrsfeierlichkeiten von Regengüssen getrübt worden. Dennoch strömten viele Menschen zu den Stränden, wo sie um 12.00 Uhr MEZ mit Feuerwerken und Konzerten das neue Jahr willkommen hiessen.

In Sydney, der Metropole Australiens, waren um Mitternacht (14.00 Uhr MEZ) mehr als eine Million Menschen live dabei, als das Riesenfeuerwerk vor der malerischen Kulisse an Oper und Hafenbecken gezündet wurde. Touristen und Anwohner hatten sich bereits Tage zuvor Plätze für das Spektakel gesichert.

Chinas Hauptstadt begrüsste das neue Jahr mit einer grossen Fernsehgala zur Bewerbung Pekings um die Olympischen Winterspiele 2022. Höhepunkt der Veranstaltung am «Vogelnest» genannten Olympiastadion von 2008 waren kurz vor Mitternacht Ortszeit Auftritte von Starpianist Lang Lang und mehreren Olympiasiegern.

6000 Raketen über Berlin

Eigentlich feiert China nicht Silvester, da dort das neue Jahr nach dem Mondkalender erst am 19. Februar begrüsst wird. Hingegen gab es in der früheren britischen Kronkolonie Hongkong, die seit 1997 als Sonderverwaltungsregion zu China gehört, ein grosses Feuerwerk.

Bei Tanzmusik und einem bunten Feuerwerk über dem weltberühmten Moskauer Kreml in Russland begrüssten rund 250‘000 Menschen das neue Jahr. Auf dem Roten Platz läuteten Glocken das neue Jahr ein. Bei leichtem Schneefall und gut minus acht Grad Celsius schlenderten Familien mit Kindern über die Hauptstrasse Twerskaja Uliza im Zentrum der Millionenmetropole, andere tanzten vor Musikbühnen. An Strassenständen wurden Sekt und Häppchen verkauft.

In Berlin zählten die Feiernden die letzten Sekunden bis Mitternacht zusammen herunter und lagen sich dann mit Bechern voll Sekt in den Armen. Stargeiger David Garrett spielte zum Jahreswechsel, Mezzosopranistin Katherine Jenkins sang Beethovens «Ode an die Freude». Dazu erhellten rund 6000 Raketen minutenlang den Nachthimmel.

16 Mal Prost gab es im All

In Frankreichs Hauptstadt Paris staunten Hunderttausende über ein nicht angekündigtes, aber spektakuläres Feuerwerk auf dem Triumphbogen (Arc de Triomphe).

In New York begrüssten etwa eine Million Menschen mit grossem Jubel, Konfetti und ausgelassenem Gesang das neue Jahr auf dem Times Square. Traditionell wurde um Mitternacht ein leuchtender Kristallball an einem Fahnenmast herabgesenkt. Dann stimmten die Feiernden die Lieder «Auld Lang Syne» und «New York, New York» an. Trotz eisiger Temperaturen waren viele Menschen schon am Vormittag zum Times Square gekommen, um sich die besten Plätze bei dem auch live im US-Fernsehen übertragenen Spektakel zu sichern.

Als letzte feierten Tausende Einwohner und Touristen auf Hawaii. Ein Feuerwerk, das örtliche Hotelketten finanziert hatten, erhellte den berühmten Strand Waikiki.

Gleich 16 Mal konnte die Besatzung der Internationalen Raumstation ISS auf das neue Jahr anstossen. Mit einer Geschwindigkeit von gut acht Kilometern pro Sekunde überquerte die ISS in der Silvesternacht insgesamt 16 Zeitzonen, wie die russische Staatszeitung «Rossijskaja Gaseta» berichtete.

Wo wann das neue Jahr begann...

Apia (Samoa)11:00 Uhr
Auckland (Neuseeland)12:00 Uhr
Sydney (Australien)14:00 Uhr
Wladiwostok (Russland)14:00 Uhr
Tokio (Japan)16:00 Uhr
Bangkok (Thailand)18:00 Uhr
Kabul (Afghanistan)20:30 Uhr
Moskau (Russland)22:00 Uhr
Durban (Südafrika)23:00 Uhr
____________________________________________________________________
London (England)01:00 Uhr
Rio (Brasilien)03:00 Uhr
New York (USA)06:00 Uhr
Honolulu (Hawaii)11:00 Uhr
Legende: Video Silvesterfeiern weltweit abspielen. Laufzeit 02:10 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.01.2015.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Erinnere mich noch an Zeiten, wo man bis Silvester Feuerwerk vom 1. August einbunkern musste, um Ende Jahr etwas abbrennen zu können. Das war wirklich noch „stille Nacht, heilige Nacht“ und leise rieselt der Schnee. Nur Kirchenglocken die Stille der Neujahrsnacht aus nah und fern durchdrangen. Uns ist weltweit die nötige Ruhe und Besinnlichkeit abhanden gekommen. Das darf hinterfagt werden, ohne ein Spielverderber zu sein. Trotzdem, allen hier ein gutes 2015 und bleibt gesund.
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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Soll mir ja niemand mehr kommen wegen Luftverschmutzung. Ist ja nur 2x pro Jahr (01.08+31.12.). Und an diesem Cabaret haben auch die Umweltschützer ihre helle Freude. Darum alles halb so schlimm. Aber die bösen Automobilisten, die sollte man noch viel mehr bestrafen. Schizophrener gehts nimmer. Abgesehen von den Tieren, die dieses stupide Verhalten der Menschen nicht begreifen. Deren Panik ist den Menschen egal.
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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch, A-8020 Graz
    Ein gutes, neues Jahr 2015 der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem SRF !
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