Fluten reissen Dutzende in Afghanistan in den Tod

Über 80 Menschen sind bei Überschwemmungen im Norden des Landes ums Leben gekommen.

Ein Mann watet mit einer Schaufel in der Hand durch die Fluten.

Bildlegende: Bereits im April führte starker Regen zu Überflutungen mit über 80 Toten. Keystone/archiv

Nach heftigem Regen haben reissende Fluten Orte im Bezirk Gusirga i-Nur überspült. Das teilen die afghanischen Behörden mit. Schon am Freitagabend seien Hunderte Häuser in mehr als fünf Dörfern beschädigt gewesen. Insgesamt werden 81 Opfer gezählt. Die Behörden rechnen mit weiteren Toten. Dutzende Menschen wurden noch vermisst, die Einsatzkräfte vermuteten viele weitere Opfer unter Schutt und Schlamm.

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Schlammlawine in Afghanistan

1:17 min, aus Tagesschau vom 3.5.2014

Anfang Mai hatte in Afghanistan eine Schlammlawine wohl mehr als 2000 Menschen in den Tod gerissen. Das Dorf Ab-e-Barik in der Provinz Badachschan war den Berichten zufolge für etwa 300 Familien zum Massengrab geworden.

In der Region hatte es wie jeden Frühling tagelang stark geregnet. Die heftigen Niederschläge verursachen immer wieder Überschwemmungen und Schlammlawinen.