Zum Inhalt springen

Header

Zeichnung: Wolken, Blitze, verdorrte Erde
Legende: Die Nasa meldet einen bedeutenden Fortschritt bei der Suche nach ausserirdischem Leben. Keystone
Inhalt

Fortschritte im Weltall Bedeutende Entdeckung: Ausserirdisches Leben auf der Venus?

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa sieht in der Entdeckung des Gases Monophosphan auf der Venus den bisher grössten Fortschritt in der Suche nach möglichem ausserirdischen Leben.

Der Fund dieses Gases, das mit lebenden Organismen in Verbindung gebracht wird, sei die bisher bedeutendste Entwicklung bei der Suche nach Belegen für Leben ausserhalb der Erde, schreibt Nasa-Chef Jim Bridenstine auf Twitter.

Bridenstine verweist darauf, dass die Nasa vor zehn Jahren mikrobische Lebensformen rund 36 Kilometer über der Erde in der oberen Atmosphäre unseres Planeten entdeckt hatte. Nun aber sei es an der Zeit, bei der Suche nach ausserirdischem Leben den Vorrang auf die Venus zu legen.

Ein Forscherteam hatte zuvor in der Fachzeitschrift «Nature Astronomy» berichtet, in der Wolkendecke der Venus Spuren von Monophosphan entdeckt zu haben. Auf der Erde stammt das leicht entflammbare Gas oft aus organischen Quellen.

Die Wissenschafter hatten die Wolken über der Venus mit Teleskopen erforscht, die auf Hawaii und in der Atacama-Wüste in Chile postiert sind. Sie betonten aber, dass die Entdeckung noch kein Beleg dafür sei, dass auf der Venus tatsächlich Leben existiert.

Video
Aus dem Archiv: Die Jagd nach Exoplaneten
Aus Tagesschau vom 08.10.2019.
abspielen

Die Bedingungen auf der Venus galten bisher als wenig förderlich für die Existenz von Leben. Die Temperaturen auf dem Planeten erreichen bis zu 500 Grad Celsius. Die Atmosphäre der Venus besteht fast ausschliesslich aus Kohlendioxid und erzeugt also einen starken Treibhauseffekt.

SRF 4 News, 15.9.2020, 04:00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

43 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Franz Egli  (FranzDenkBar)
    Leben auf der Venus muss nicht dort entstanden sein. Auf der Erde findet man Meteoritien aus Marsgestein, "herausgeschlagen" durch Kollisionen des Mars mit andern Himmelskörpern. Was mit Marsgestein passierte, könnte auch mit Erdgestein passiert sein. Huckepack auf herausgeschlagenem irdischen Gestein könnte dann Leben auf die Venus gelangt sein. Man weiss, dass gewisse mikrobische Lebewesen eine solche Reise sehr wohl zu überstehen imstande sind.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von beat zehnder  (beat zehnder)
    Wenn es eine Intelligente Lebensform gibt, würde die wahrscheinlich nicht Kontakt aufnehmen mit uns. Erst wenn wir selber in der Lage wären, den Weltraum zu bereisen, könnte es eine Kommunikation auf Augenhöhe geben. Wir wären viel zu verängstigt, da uns der krasse Technologie Unterschied bewusst wäre. Nee, ich denke die Aliens machen es mit uns, wie wir mit den indigenen Völker im Urwald. Einfach nur beobachten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Karl Kirchhoff  (Charly)
      Blöd nur, das nicht beobachtet wird sondern vernichtet! Aliens, könnten sich den Aufwand sparen, sondern bräuchten nur abzuwarten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Würde die Menschheit, Ihre Inteligenz, Energie und Milliarden für die effektive Rettung, Erhaltung der eigenen "Lebensgrundlage" - welche vielfältig und bewusst: vergiftet, verstrahlt, vermüllt, zerstört wird - einsetzen, wäre/würde die Welt wieder lebenswert für alle Menschen!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Bingo Otaniger  (daebrueno)
      @begulide
      Gratulation, besser kann man diese "absurde" Entdeckung nicht bewerten, Volltreffer!!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen