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Für bessere Arbeitsbedingungen Elektriker demonstrieren

  • Mehrere hundert Angestellte der Elektrobranche haben in Zürich für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert.
  • Sie trugen etwa Banner mit der Aufschrift «Elektriker unter Spannung».
  • Die Elektriker fordern unter anderem höhere Löhne, zusätzliche Weiterbildungstage und eine mögliche Frühpensionierung mit 62 Jahren.
  • Am Sitz des Verbandes der Elektro-Installations-Unternehmen VSEI übergaben sie dazu eine Petition mit knapp 4500 Unterschriften.
Demonstranten am Zürcher Hauptbahnhof
Legende: Gemäss Augenzeugen nahmen rund 200 Menschen an der Kundgebung teil. zvg/Facebook Unia

Laut der Gewerkschaft Unia sind in der Schweiz rund 17‘000 Elektriker dem Gesamtarbeitsvertrag unterstellt. Derzeit laufen die Verhandlungen für eine Erneuerung.

Die ersten positiven Effekte der Mobilisierung seien bereits spürbar, schreiben die Gewerkschaften in einer Mitteilung. Die VSEI-Vertreter seien vom Vorhaben zur Erhöhung der Arbeitszeit von 40 auf 44 Stunden pro Woche abgerückt.

Laut Augenzeugen nahmen rund 200 Menschen an der Kundgebung teil, die Organisatoren sprachen von mehr als 400 Teilnehmenden. Sie trugen Transparente wie «Achtung: Elektriker unter Spannung. Gemeinsam für einen besseren GAV!» oder «Elektrogewerbe: Zurück zu Kerzenlicht im Zeitalter der Digitalisierung» mit sich.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (Tokapi GT)
    Wie in anderen Bauberufen ist die Forderung nach möglicher Frühpensionierung mit 62 Jahren nachvollziehbar. Als Elektriker dem GAV des VSEI unterstellt, arbeiten doch viele als „Baustromer“ bei Wind und Wetter auf zugigen Neubauten. In allen Technikberufen, ist Weiterbildung auf dem Gebiet der rasanten Entwicklung in Elektronik, Digitalisierung, Gebäudetechnik und IT unabdingbar. Wenn ich da so an meine antiquierte Ausbildung mit simpler aber robuster Elektromechanik zurückdenke ;-)
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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Wer trägt rote Fahnen und schreit in der Zürcher-HB-Halle gegen zu wenig Lohn? Es sind unter den paar Dutzend "Schreihälsen" nicht die Tausenden Elektriker, die seit vielen Jahren täglich pflichtbewusst einen guten (und eben auch gefährlichen) Job machen und sich sogar zum Chefmonteur ausbildeten, sondern viele (………...)!
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Strom kann toedlich sein. Die Elektiker setzen nicht nur werktaeglich ihr eigenes Leben aufs Spiel und stehen mit einem Bein im Grab. Wenn ihnen ein Kunstfehler unterleuft, stehen sie bei Konsumentenkollateralschaeden mit dem anderen im Gefaengnis. Nur mickrigst abgegoltene Risiken, fuer die mehr Lohn und fruehere Pansion ueberfaellig sind. Laengere Arbeitszeiten k.n.i.F.....
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    1. Antwort von martin blättler (bruggegumper)
      Herr Dupond,haben Sie überhaupt eine vage Ahnung,wie der Beruf des Elektrikers funktioniert?Die von Ihnen beschriebenen Fehler passieren einem gelernten,in der Schweiz ausgebildeten Berufsmann nicht.Den angeblich so genialen "Berufsleuten" aus dem EU-Raum hingegen würde ich nicht restlos trauen.
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    2. Antwort von Yasha Bostic (Stoppt-Trolle!)
      Als ehemaliger Elektriker kann ich Ihnen sagen, solange man die richtige Sicherung rausnimmt, ist die Sache jetzt nicht soooo dramatisch. Ob die Forderungen berechtigt sind, kann ich nicht mehr sagen, tendiere aber zu einem Ja....
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    3. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Bostic - Auch hier waere eine Infografik ueber die im Beruf getoeteten und verletzten Elektriker (zu) interessant....
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