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Panorama Geiselnahme in Zizers unblutig beendet

Geiselnahme in einem Erotik-Club im bündnerischen Zizers: Erst in der Nacht auf Freitag konnte die Polizei den mutmasslichen Täter verhaften. Verletzt wurde bei der Tat niemand, die Hintergründe sind noch unklar.

Legende: Video «Geiselnahme in Zizers» abspielen. Laufzeit 1:40 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 04.10.2013.
Der Tatort in Zizers.
Legende: Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot aus. Keystone

Am Donnerstagnachmittag kurz vor 16.30 Uhr war der Polizei eine Auseinandersetzung im Nachtclub Midnight Emotiones gemeldet worden. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden dabei nach Polizeiangaben zwei Schüsse abgefeuert.

Hintergründe der Tat noch unklar

Die Polizei rückte mit einem Grossaufgebot aus und sperrte das Gebiet grossräumig ab. Der Verdächtige verschanzte sich mit drei Personen im Haus. Seine Geiseln waren zwei Frauen im Alter von 23 und 48 Jahren sowie ein 43-jähriger Mann.

Erst in der Nacht auf Freigag, kurz vor 1.00 Uhr ergab sich der 30-jährige Verdächtige syrischer Staatsbürgerschaft der Polizei. Die Geiseln konnten in Sicherheit gebracht werden. Die genauen Umstände der Tat werden abgeklärt, im Vordergrund steht laut der Polizei ein Beziehungsproblem.

Den Einsatzkräften vor Ort gelang es über einen Verhandlungsführer und einen Bekannten des Täters Kontakt mit dem Mann aufzunehmen und mit ihm zu verhandeln. Im Laufe des Abends liess er die männliche Geisel schliesslich unversehrt frei. Nach weiteren Verhandlungen warf der Verdächtige schliesslich kurz vor 1.00 Uhr die Waffe aus dem Fenster und kam mit erhobenen Händen aus dem Haus. Dort wurde er von der Polizei überwältigt und verhaftet.

Die beiden Frauen, die bis zum Schluss in seiner Gewalt waren, blieben unverletzt.

2 Kommentare

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  • Kommentar von l. Bürgler, Ibach
    Wir Steuerzahler dürfen den importierten Kriminellen jetzt sicher wieder für längere Zeit bezahlen. Unseren Politikern und Richtern sei dank?!! Wie lange könne wir Schweizer solche teueren Importe noch leisten?
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  • Kommentar von h. anni, zürich
    Ehhm, wieso sollen alle Waffen ins Zeughaus? Ich denke kaum, dass ein Syrer ein CH-Militärgewehr hatte. Der Typ hat sich auf jeden Fall wahrscheinlich jetzt eine längere Bleibe in der CH gesichert, da man ihn jetzt unter keinen Umständen wieder zurückschicken wird. Hätte man derzeit aber sowieso wohl kaum gemacht. Aktion also völlig unnötig und hat uns Steuerzahler wieder einmal viel Geld gekostet.
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