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Gewildertes Spitzmaulnashorn Das Wildlife-Foto des Jahres könnte trauriger kaum sein

Ein gewildertes Nashorn mit abgetrenntem Horn.
Legende: Die Jury fand, Fotograf Stirton habe die tragische Szene «beinahe majestätisch» dargestellt. Brent Stirton
  • Das Bild eines gewilderten Spitzmaulnashorns mit abgehackten Hörnern ist zur Wildlife-Fotografie des Jahres 2017 gekürt worden.
  • Fotograf Brent Stirton erhielt dafür im Londoner Natural History Museum den Wildlife Photographer of the Year Award.

Der Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen für Naturfotografie. Die ausgezeichnete Aufnahme stammt aus einem Wildreservat in Südafrika.

In der Begründung der Jury hiess es, Stirton habe die tragische Szene «beinahe majestätisch» dargestellt. Das Foto sei «symbolhaft für eines der verschwenderischsten, grausamsten und unnötigsten Verbrechen an der Natur». Spitzmaulnashörner sind wegen Wilderei und illegalen Handels mit den Hörnern vom Aussterben bedroht.

Ab Dezember in Basel zu sehen

Der Wildlife Photographer of the Year Award wird vom Londoner Natural History Museum vergeben. Eingereicht wurden beinahe 50'000 Beiträge aus 92 Ländern von Profis und Amateuren.

Das Bild des Nashorns wird von Freitag an zusammen mit 99 weiteren Fotografien in einer Ausstellung in dem Museum in London zu sehen sein. Ab 1. Dezember stellt auch das Naturhistorische Museum Basel die Fotografien aus.

6 Kommentare

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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Nicht zu vergessen die Orang Utans die den Lebensraum wegen den Palmölplantagen verlieren. Gier kennt keine Grenzen. Wir machen uns auch mitschuldig, solange wir Produkte mit Palmöl essen. Überall auf der Welt werden Tiere ausgebeutet, niedergemetzelt, vertrieben und grausam gequält. Krokodil- Schlangentaschen und Gürtel, Pelztiere u.v.a. Afrika verliert viele Tiere auf grausame Art durch Wilderer. Es bricht einem das Herz, dass diese wunderbaren Tiere aus Gier so leiden müssen.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Grausam und zu Herz gehendes Bild. Der Mensch rottetbeutet skrupellos weiterhin die Tierwelt aus. Immer mehr Arten sind bedroht oder vor dem Aussterben. Solange die Chinesen mit ihrem Aberglaube Nashorn, Tigerpenis etc. als Medizin (Potenzstärkend) benutzen, wird es immer Wilderer geben die für wenig Geld diese Tiere niedermetzeln. Elefanten töten für Elfenbein für Schnitzereien ist genauso brutal. Auch China braucht endlich ein Umdenken.
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  • Kommentar von Janine Gisler (jannine)
    Wieso stoppt dieser Wahnsinn niemand?! Ich kann dieses Foto nicht ansehen, es tut mir sooo leid, was der Mensch alles an diesen unschuldigen Tieren antut!! Mir fehlen die Worte! Ich könnte gleich in Tränen ausbrechen, wenn ich dieses Bild zu lange ansehe!!
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    1. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Die Menschen dort leben selbst oft grausamer wie diese furchtbar verstümmelten Tiere. Solange wir denen keine Existenz bieten, werden die weiter ihre eigene Existenz ausrotten. Für jedes Wildtier das sie am Leben erhalten müssten wir ihnen einen so hohen Lohn bezahlen , dass die Verbrecher-Käufer keinen Gegenpreis mehr anbieten und dabei auch gefasst werden -bis sie merken dass nun Schluss ist mit dem Wahnsinn.
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