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Überschwemmungen in Emmen (LU)
Aus News-Clip vom 26.06.2020.
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Gewitter über der Schweiz 13'000 Blitzeinschläge am Freitag Nachmittag

Blitz, Hagel und viel Regen – am Freitag zog das bisher heftigste Gewitter des Sommers quer über die Schweiz. Wir haben bei Christoph Siegrist von SRF Meteo nachgefragt.

Christoph Siegrist

Christoph Siegrist

Stellvertretender Redaktionsleiter SRF Meteo

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Christoph Siegrist hat an der ETH Atmosphärenphysik studiert. Seit 1997 arbeitet er bei SRF Meteo. Er ist Prognostiker, stellvertretender Redaktionsleiter und zuständig für die Forschung und die Software-Entwicklung bei SRF Meteo.

SRF News: Welche Regionen waren am stärksten betroffen?

Christoph Siegrist: Vor allem das Baselbiet und die Zentralschweiz. In Pratteln gab es 30 Millimeter Regen in einer Stunde. In Muri im Kanton Aargau sogar 48 Millimeter. In der Innerschweiz waren die Hagelkörner besonders gross, bis vier Zentimeter. Heute Nachmittag gab es in der Schweiz über 13'000 Blitzeinschläge.

Heute Nachmittag gab es in der Schweiz über 13'000 Blitzeinschläge.
Autor: Christoph SiegristSRF Meteo

Bestand Hochwassergefahr?

Ja, das war an einzelnen Orten der Fall. Vor allem im Voralpengebiet, im Emmental, Entlebuch bis ins Appenzellerland.

Niederschlagsradar bei SRF Meteo

Wann regnet es wo? Der Niederschlagsradar hilft weiter.

Wann war das Gewitter vorbei?

Um zirka 19 Uhr. Aber am Wochenende ist nochmals mit Gewittern zu rechnen, vor allem an den Voralpen.

Über 130 Notrufe im Kanton Luzern

Innerhalb kurzer Zeit gingen bei der Luzerner Polizei über 130 Notrufe ein. Diese betrafen hauptsächlich überflutete Keller, Tiefgaragen und Strassenunterführungen. Die Notrufe kamen zum grössten Teil aus der Gemeinde Emmenbrücke. Mehrere Feuerwehren standen im Kanton Luzern im Einsatz.

Wie muss man sich bei Hochwasser verhalten?

Wenn viel Wasser auf der Strasse ist, darf man mit dem Auto nicht reinfahren. Schon 30 Zentimeter Wasser genügen, um ein kleineres Auto mitzureissen.

Das Gespräch führte Benedikt Widmer.

SRF Meteo, 12.45 Uhr, 26.6.2020;

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Was macht eigentlich der Feuerwehrmann mit dem Pickel im Film? Nun gut, der Sommer hat ja erst begonnen da wird die eine oder andere Feuerwehr noch ein par mal Gelegenheit zum Üben bekommen.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Ich liebe Gewitter, solange sie keine Schäden anrichten. Nur leider ist das selten der Fall. Blitze und Donnergrollen haben was Magisches, war schon als Kind davon angetan. Blitze ohne Donner gibt es nicht. Die Entladung, die wir am Himmel bei einem Blitzschlag sehen, erzeugt eine unglaubliche Hitze. Dadurch dehnt sich die Luft schnell aus und zieht sich wieder zusammen. Bei diesem Prozess entsteht ein lauter Knall, der Donner. Andere fürchteten sich davon.
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  • Kommentar von Charles Morgenthaler  (ChM)
    Die Natur verteilt das Wasser ziemlich ungerecht. War mit meinem Hund spazieren, Region Bern süd, kein Tropfen Regen, kaum Wind, alles staubtrocken. Wurde trotzden nass, von innen her, wegen der Hitze. Bitte lieber Petrus, zweige doch etwas vom vielen Wasser ab, in die Gegenden die zu trocken sind.
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