Gewitter und Weichenstörung: SBB-Strecke war unterbrochen

Wegen einer Weichenstörung fielen zwischen Le Locle und La Chaux-de-Fonds im Kanton
Neuenburg während Stunden die Züge aus. Bereits am Sonntagabend hatte ein Sommergewitter zu einer Störung auf dieser Strecke geführt.

Feuerwehr- und Polizeifahrzeug in einer Unterführung

Bildlegende: Alle Hände voll zu tun hatten Polizei und Feuerwehr in Erlen beim Freipumpen einer Strassenunterführung. srf/beat kälin

Ein Sommergewitter hat am Sonntagabend in der Westschweiz zu einer Störung im Bahnverkehr geführt. Die Regionalverkehrs-Strecke zwischen Le Locle und La Chaux-de-Fonds im Kanton Neuenburg war während Stunden unterbrochen. Die Züge wurden durch Busse ersetzt. Danach macht der SBB auch eine Weichenstörung zu schaffen.

Ob es zwischen den beiden Vorfällen einen Zusammenhang gibt, sei noch unklar, sagte eine SBB-Sprecherin.

Nach einem sonnigen Tag ist am Sonntagabend ein Gewitter durch Teile der Schweiz gezogen. Am meisten geregnet hat es in La Chaux-de-Fonds. Dort sind innert 12 Stunden fast 53 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen.

Feuermann auf einer Strasse.

Bildlegende: Bis Mitternacht war die Feuerwehr in Erlen/TG mit dem Auspumpen einer überfluteten Strasse beschäftigt. srf/beat kälin

Unwetter auch in der Ostschweiz

Unwetter sorgten auch in der Ostschweiz für Verkehrsstörungen. Mehrere Feuerwehren standen im Einsatz, wie Kameramann Beat Kälin in der Nacht berichtete.

In Erlen wurde eine Hauptstrasse bei einer Bahnunterführung überflutet. Die Feuerwehr musste erhebliche Wassermengen abpumpen, bevor die Strasse kurz nach Mitternacht wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Das Gewitter vom Sonntagabend

Das Gewitter wütete am stärksten im Jura und im angrenzenden Mittelland. Aber auch im zentralen Mittelland, in den Regionen Basel und Schaffhausen. Auch im Tessin gewitterte es am Sonntagabend.