Glaube trifft Ballkunst: Messi, Balotelli und Co beim Papst

Erst zur Privataudienz, dann zum Fussball-Klassiker auf den Rasen: Die argentinische Nationalmannschaft und die Squadra Azzurra wurden vom Heiligen Vater empfangen. Zu seinen Ehren soll morgen in Rom gekickt werden.

Papst posiert mit beiden Mannschaften für die Presse.

Bildlegende: Zwei Mannschaften friedlich vereint – der Papst macht’s möglich. Ins Stadion will er aber lieber nicht gehen. Keystone

Die argentinischen Spieler um Superstar Lionel Messi überreichten dem Papst ein Silbertablett und ein Argentinien-Trikot. Das Shirt war mit dem Namen «Francisco» beschriftet und trug die Unterschrift von allen Spielern.

Franziskus appellierte an die Spieler, immer ihre Menschlichkeit zu bewahren. «Auch wenn Ihr bekannt seid, bleibt immer Menschen im Sport und im Leben», sagte der Heilige Vater. Er warnte zugleich vor Rassismus und Diskriminierung in den Stadien.

Superstars werden am Mittwoch fehlen

Der Begegnung am Mittwoch im Olympiastadion wird Franziskus jedoch nicht beiwohnen. «Zum Glück handelt es sich um ein Freundschaftsspiel. Für mich wäre es schwierig zu entscheiden, welche Mannschaft ich anfeuern sollte», sagte der Papst.

Initiiert wurde das Duell Italien-Argentinien vom italienischen Nationaltrainer Cesare Prandelli. Die Superstars Messi und Balotelli werden allerdings verletzungsbedingt fehlen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Fussballgott besucht den Papst

    Aus Tagesschau vom 13.8.2013

    Der argentinische Fussballspieler Lionel Messi hat seinen Landsmann Papst Franziskus getroffen. Zusammen mit andern Spielern hatte Messi eine Audienz im Vatikan. Franziskus sprach den Stars ins Gewissen, sich nicht zu wichtig zu nehmen.