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Panorama Google-Brille am Steuer: US-Amerikanerin droht Strafe

Eine Autofahrerin muss sich wegen des Tragens einer High-Tech-Brille verantworten. Das Urteil wird mit Spannung erwartet.

Die 44-jährige Cecilia Abadie war Ende Oktober mit überhöhter Geschwindigkeit auf einer Schnellstrasse in San Diego angehalten worden. Ihr wird unter anderem vorgeworfen, durch die Nutzung einer internetfähigen Brille abgelenkt gewesen zu sein.

Doch Abadie plädierte vor Gericht auf nicht schuldig, Die Brille sei während der Fahrt nicht eingeschaltet gewesen. Der Prozess gilt als erstes solches Verfahren im Zusammenhang mit der High-Tech-Brille des Internetkonzerns Google.

Per Gesetz wirklich verboten?

Das Verkehrsrecht verbietet es, während des Fahrens einen Fernseh- oder Videobildschirm im Blick zu haben. Es sei aber unklar, ob dies auch für die Google-Brille gelte, die noch gar nicht erfunden worden sei, als das Gesetz verfasst wurde, argumentierte der Anwalt der Angeklagten.

Die Google-Brillen sind mit kleinen Kameras und Displays ausgestattet und können von ihrem Träger per Sprachsteuerung bedient werden. So lassen sich etwa Strassenkarten, Wetterinformationen oder Videos in das Sichtfeld einblenden.

6 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert, Bern
    Noch schlimmer sind doch die aktuell modernen Modelle mit sehr breiten Bügeln. Die verunmöglichen die Sicht zur Seite, denn um was seitlich zu sehen, braucht es jedes Mal eine Kopfdrehung. Damit sind 100'000e unterwegs.
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  • Kommentar von A. Brunner, Zurich
    Wenn mensch verantwortlich fahren soll, darf er nicht von übertrieben häufigen Verkehrsschildern abgelenkt werden ! Schon das immer wieder kurzfristig hintereinander nötige Vergleichen von Tacho und "Täfeliwald" lenkt die Fahrzeug-lenkende Person allzu stark davon ab, zB ein Kind hinter einem Gebüsch hervorspringen zu sehen ! Also bitte KEINE NEUEN VERBOTE FUER DIE LENKERSCHAFT, wenn andererseits ein derartiger Tafel-Wildwuchs den "Verkehrs-Regelnden" bzw. Bussen-Jagenden Instanzen erlaubt ist !
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  • Kommentar von A. Brunner, Zurich
    Wenn mensch verantwortlich fahren soll, darf er auch nicht von übertrieben häufigen Verkehrsschildern abgelenkt werden ! Schon das immer wieder kurzfristig hintereinander nötige Vergleichen des Tachos mit den Geschwindigkeitsvorschrifts-Tafeln und allen Gebots- und Verbotsschildern und -Leuchten lenkt die Fahrzeug-lenkende Person allzu stark davon ab, zB ein Kind hinter einem Gebüsch hervorspringen zu sehen, und VORSCHRIFTSGEMAESS SEINE GESCHWINDIGKEIT an die REALEN VERHAELTNISSE ANZUPASSEN !
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