Grossalarm wegen Google-Ballon

Wegen eines Notrufs sind die Rettungskräfte im neuseeländischen Christchurch mit einem Grossaufgebot ausgerückt. Zu retten gab es am Ende aber nur einen Ballon.

Ein Ballon schwebt über eine Landschaft.

Bildlegende: Ein Ballon des «Loon Projekt» schwebt über Neuseeland. Keystone

Am Anfang stand ein Missverständnis: Ein Bauer setzte im neuseeländischen Christchurch einen Notruf ab. Die Rettungskräfte glaubten aufgrund des Anrufs ein Flugzeug sei ins Meer gestürzt, wie ein Mitarbeiter der Polizei berichtet.

Die Behörden reagierten sofort und mobilisierten ein Grossaufgebot. Mit Rettungshelikoptern und Booten der Küstenwache rückten sie aus, um dem angeblichen Flugzeug zu Hilfe zu eilen. Am Ende fanden die Einsatzkräfte aber nur eine Ballonhülle.

Wie sich herausstellte, gehörte der Ballon zum «Loon Projekt» von Google. Das Unternehmen will damit aus der Luft Breitband-Internet auch in entlegene Regionen der Welt bringen. Die Tests mit den Ballons begannen im Juni 2013 in Neuseeland.