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Guide Michelin kürt Lokale Neue Sterne für 16 Schweizer Restaurants

  • Der Guide Michelin Schweiz 2018 kürt 118 Restaurants mit einem oder mehreren Michelin-Sternen.
  • Zwei neue 2-Sterne-Restaurants und 14 neue 1-Stern-Häuser sind seit der letzten Ausgabe dazugekommen.
  • Der Hotel- und Gastroführer Guide Michelin erscheint für 28 Länder. Die einheitlichen Bewertungskriterien sollen internationale Vergleichbarkeit ermöglichen. Der Guide Michelin Schweiz 2018 ist ab 13. Oktober im Handel erhältlich.

Die Schweiz bleibt weiterhin das Land mit der höchsten Sterne-Dichte pro Einwohner in Europa. In den letzten zehn Jahren stieg die Zahl der mit Sternen ausgezeichneten Schweizer Restaurants um 40 Prozent.

Weiterhin mit dem Maximum von drei Sternen bewertet, werden die drei Restaurants «B. Violier – Restaurant de l'Hôtel de Ville» in Crissier VD, «Schauenstein» in Fürstenau GR und «Cheval Blanc by Peter Knogl» in Basel.

Die Aufsteiger

Neu in die 2-Sterne-Liga aufgestiegen sind zwei Restaurants in der Ostschweiz: Das «Einstein Gourmet» in St. Gallen und die «Taverne zum Schäfli» in Wigoltingen TG. Die Küchenchefs des «Einstein Gourmet», Sebastian Zier und Moses Ceylan, haben das St. Galler Restaurant laut Michelin «mit ausdrucksstarken Gerichten» in nur zwei Jahren in die 2-Sterne-Klasse geführt.

Der junge Küchenchef Christian Kuchler hat die «Taverne zum Schäfli» erst vor zwei Jahren von seinen Eltern übernommen. Seine Küche zeichnet sich gemäss dem Gastroführer «durch erstklassige Produktqualität und präzise Technik» aus.

Sterne nicht nur in den Zentren

Insgesamt 96 Betriebe werden im Guide Michelin Schweiz als 1-Stern-Adressen empfohlen. Die 14 neu mit dem begehrten Prädikat bewerteten Restaurants finden sich nicht nur in städtischen Zentren, sondern sind gleichmässig verteilt über die ganze Schweiz und Liechtenstein.

Neu mit einem Stern ausgezeichnet haben die Michelin-Tester auch ein asiatisches Lokal, das «The Japanese Restaurant» im Hotel «The Chedi» in Andermatt UR. Auf die 1-Stern-Liste aufgenommen wurde auch das «IGNIV by Andreas Caminada» in St. Moritz GR. Mit der «Stiva Veglia» in Ilanz/Schnaus und dem «Weiss Kreuz» in Malans haben zwei weitere Bündner Lokale einen Stern erhalten.

Die Küchen von drei Zürcher Restaurants sind mit einem Stern prämiert worden: «Löwen – Apriori» in Bubikon, «Die Rose» in Rüschlikon und «Rigiblick» in Zürich. In der Zentralschweiz kam mit «Regina Montium» in Rigi Kaltbad ein neues Sterne-Lokal dazu, in der Romandie sind es «Tosca» in Genf, «La Table du 7» im «La Chaumière by Serge Labrosse» in Genf/Troinex, «Café Berra» in Monthey-Choëx VS und «Table de Mary» in Yverdon-les-Bains/Cheseaux VD.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Grossrieder (View)
    Es waere sicher auch interessant wenn das SFR mal die Grundregeln und Kriterien solcher Bewertungen publizieren koennte. Was wird gewerted, wer, freiwillig oder nicht, wie und nach welchem Masstab? Was sind die minimum Kompetenzen die ein Bewerter mitbringen muss, professionell so wie an Erfahrung usw., bevor sie/er Noten, Sterne oder Punkte erteilt. Hat G&M dafuer einen Leitfaden?
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  • Kommentar von Pierre Vitali (Pilativ)
    Die Einten feiern die Aufnahme in den Michelin während Michel Bras in Toulouse seine Sterne zurück gibt um seine Freiheit zurück zu gewinnen. Eine seltsames Business.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Zu hoffen ist, dass man bei den ausgezeichneten Restaurants den Kaffee nicht wortlos im Vorbeigehen "hingeschmissen" bekommt.Diese Art des Servieren scheint in Mode gekommen zu sein. Bei der Ausbildung sollte dieser Punkt auch berücksichtigt werden. Freundliche Bedienung sollte das A und O eines Restaurants sein.
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    1. Antwort von Hans Meier (Hansi)
      Ich denke wohl kaum dass es dann einen Stern von Michelin gegeben hätte ;) sie sollten man eines dieser Restaurants als Event aufsuchen - es ist jeden Rappen wert.
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