Flug-Rowdy mit Glück Harrison Ford baut Beinahe-Unfall mit Boeing

Portrait von Harrison Ford. Er macht ein enttäuschtes Gesicht.

Bildlegende: Im Privatleben hat der Indiana-Jones-Darsteller nicht so ein glückliches Händchen mit Fluggeräten. Reuters/archiv

Der Lotse weist Harrison Ford beim Anflug auf den Flughafen von Orange County die Landebahn 20L zu. Der 74-jährige Indiana-Jones-Darsteller wiederholt die Anweisung artig. Und entscheidet sich dann doch für eine parallel verlaufende Rollbahn. An sich noch keine Katastrophe. An einer solchen schrammt der Hollywood-Star laut einem Bericht des Fernsehsenders NBC indes nur knapp vorbei.

Fliegen ist Glückssache

Mit seiner Maschine vom Typ Aviat Husky überfliegt er nämlich bei seinem Irrflug eine Boeing 737 mit 116 Insassen an Bord. Die Flugsicherheitsbehörde FAA macht danach zwar keine Angaben zu den Beteiligten, erklärte aber, sie untersuche den Vorfall.

Sie hat nicht zum ersten Mal mit Herrn Ford zu tun. Ford überstand schon mehrere Flugunfälle glimpflich.

So brach sich der Sammler von Oldtimer-Maschinen vor zwei Jahren bei einer Bruchlandung auf einem Golfplatz in Santa Monica einen Arm und erlitt leichtere Kopfverletzungen. Eine weitere Bruchlandung leistete er sich mit einem Helikopter bei einer Flugschau im County Ventura 1999, ein Jahr später schlitterte er mit einer Beechcraft Bonanza-Maschine bei einer Notlandung über die Piste eines Flughafens.

Bruchlandung im 2015

Das Flugzeug-Wrack, mit dem Harrison Ford vor zwei Jahren in Kalifornien abgestürzt ist.

reuters/archiv

Bruchlandung auf dem Golfplatz