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Panorama Henry Ford: Autopionier, Pazifist – und Antisemit

Henry Ford: Kaum ein Name steht so idealtypisch für den Fortschritt. Heute würde der Mann, der den Massen den Traum vom Auto erfüllte, 150 Jahre alt werden.

Er war der Mann, der das Auto für die breite Masse erschwinglich machte: Der Amerikaner Henry Ford, Gründer der gleichnamigen Autofirma. Er wurde am 30. Juli 1863 in Dearborn im US-Bundesstaat Michigan geboren.

Erst mit seiner dritten Firma war dem Bauernsohn Erfolg beschieden. Dafür dann richtig: Das Modell T der Ford Motor Company war während Jahrzehnten das erfolgreichste Automodell überhaupt. Zwischen 1908 und 1927 wurden 15 Millionen Stück hergestellt.

Erfolg durch Fliessband

Den Erfolg möglich gemacht hat das Fliessband, das Ford erstmals für die Fertigung einsetzte. Dadurch konnte die Produktionszeit stark rationalisiert werden: Dauerte der Bau eines T-Modells anfänglich 12 Stunden, waren es dank Fliessband bald 93 Minuten.

Dadurch sank der Stückpreis massiv. Kostete die Motorkutsche anfangs noch 870 Dollar, sank der Preis dank Rationalisierung und immenser Stückzahlen allmählich auf 270 Dollar. Damit machte Ford das Auto erstmals für die breite Masse erschwinglich.

Legende: Video 150 Jahre Henry Ford abspielen. Laufzeit 0:49 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.07.2013.

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