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Panorama Hochwasserdrama in Marokko

Eine Flut hat im Süden des Landes zahlreiche Todesopfer gefordert – es sollen bereits mindestens 35 Menschen gestorben sein. Viele Menschen werden noch vermisst. Das Königshaus verspricht Hilfe.

Legende: Video «Marokko: Tote und Vermisste nach Flut» abspielen. Laufzeit 0:29 Minuten.
Vom 24.11.2014.

Nach schweren Regenfällen sind bei Überschwemmungen in Marokko mindestens 35 Menschen getötet worden. Wie die offizielle Nachrichtenagentur MAP unter Berufung auf das Innenministerium meldete, kam ein grosser Teil der Opfer in der Provinz Guelmim – etwa 700 Kilometer südlich der Hauptstadt Rabat – ums Leben. Sie sollen von anschwellenden Flüssen mitgerissen worden sein.

Mehrere Menschen werden den Angaben nach in dem nordafrikanischen Land noch vermisst. Rettungskräfte waren dem Bericht zufolge unter anderem mit Hubschraubern im Einsatz. Auch über 100 Strassenfahrzeuge und über 300 Boote wurden eingesetzt.

Gemäss Behördenangaben konnten bereits 214 Menschen mit Helikoptern gerettet werden. Einige Strassen seien stark beschädigt worden. Staudämme an grossen Flüssen im Südosten Marokkos waren zum Teil bis zu ihrem Limit gefüllt. Viele traditionelle Wohnhäuser wurden im Zuge der Überflutung teilweise vollkommen zerstört.

Das marokkanische Königshaus kündigte an, die Kosten für die Beerdigung der Todesopfer sowie für die medizinische Behandlung der Verletzten zu übernehmen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Schaut nach einem Wadi (trockener Flusslauf) aus. In Wüstengebieten häufig. bei grossem Einzugsgebiet, kann auch ein viele Kilometer entferntes Gewitter zu einem schlagartigen, überraschenden Wasseranstieg führen. Der Aufenthalt in Wadis ist daher lebensgefährlich und hier scheint eine Strasse durch ein solches zu führen. Kommt die Wasserwalze, dauert alle nur Sekunden. Wüstenbewohner kennen das Phänomen. Etwa wie ein unbewachter "Bahnübergang", nur statt ein Zug, kommt eben Wasser.
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