Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama Horrorflug nach Jakarta

Auf einem Flug der Etihad Airways nach Jakarta ist es zu starken Turbulenzen gekommen. 31 Menschen wurden dabei verletzt, einige schwer.

Legende: Video Panik unter den Flugpassagieren abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus News-Clip vom 05.05.2016.

In Todesangst und teils schwer verletzt haben Hunderte Passagiere in Indonesien einen Flug überlebt. Drei Passagiere erlitten Wirbelsäulenbrüche, als der Airbus A330 der Etihad Airways plötzlich in schwere Turbulenzen geriet, wie der Arzt der Flughafenklinik in Jakarta berichtete.

Verletzte werden am Flughafen in Jakarta behandelt.
Legende: Verletzte werden am Flughafen in Jakarta behandelt. Keystone

Herumfliegendes Gepäck

Die Maschine mit der Flugnummer EY474 wurde eine dreiviertel Stunde vor der Landung in Jakarta so stark geschüttelt, dass nicht angeschnallte Passagiere aus den Sitzen gerissen wurden.

Teile der Innenverkleidung stürzten nieder, Gepäck flog umher. Einige Sauerstoffmasken fielen aus den Decken. «Die Leute haben geschrien, als müssten sie sterben», twitterte ein Passagier. «Es waren die schrecklichsten Turbulenzen, die ich je erlebt habe.»

Viele Pilger an Bord

An Bord waren überwiegend muslimische Pilger, die von einer Reise aus Saudi-Arabien zurückkehrten. Mehrere Passagiere erlitten Kopfverletzungen, so der Arzt. Von den 31 Verletzten hätten aber 22 nach Hause entlassen werden können.

«Ich wurde plötzlich hochgerissen und mein Kopf knallte an die Decke, dass es krachte», berichtete eine Passagierin der Zeitung «Kompas Daily». «Mir taten die Alten leid. Sie hatten Blut am Kopf durch die herumgeschleuderten Gegenstände. Wir schrien alle: Allah, Allah – ich danke Allah, dass ich noch am Leben bin.»

Der Zwischenfall werde untersucht, sagte Mardjono Siswosuwarno, ein Ermittler der Transportsicherheitsbehörde.

Chaos im Flugzeug

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Armin Hertig (Armin Hertig)
    Die meisten Passagiere wissen es ja sowieso immer besser und gehen lieber noch schnell auf die Toilette oder wollen noch etwas aus dem Handgepäck nehmen, anstatt angeschnallt am Platz zu bleiben. Die immensen Kräfte welche durch solche Turbulenzen entstehen können werden immer unterschätzt. Ich frage mich aber auch, ob da alle Sicherheitsvorkehrungen im Cockpit getroffen wurden, dass es überhaupt zu einer solchen, über längere Zeit andauernden Situation gekommen ist...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Ob sich das Personal (die Besatzung) richtig verhalten hat und sich die Passagiere fest anschnallten mit den Sitzgurten, ist laut den beschriebenen Situationen und Geschehnissen im Flugzeug kaum anzunehmen! Ich war auch schon dabei, als die Maschine in eine turbulente Störzone geriet. Dann war jeder richtig und fest angegurtet gewesen und alle stiegen gesund am Boden angekommen aus! Andere Länder, andere Flugunternehmen, andere Sitten! Das mit Allah ist noch der "i-Punkt" der ganzen Tragödie!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Welch eine unpassende Bemerkung: "Allah wegen Luftturbulenzen verfluchen" - anschnallen hätten sie sich sollen, dann wäre niemand mit dem Kopf an die Decke gekracht und Wirbelsäulenbrüche wären auch kaum entstanden!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen