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Panorama Hurrikan «Gonzalo» fegt über die Bermudas

Mit starkem Wind und heftigen Regenfällen ist der Hurrikan «Gonzalo» über die Bermudas hinweggezogen. Zehntausende Menschen waren am Morgen ohne Strom. Überbleibsel des Sturms werden bald die ersten Herbststürme nach Europa bringen.

Auge des Hurrikans aus dem Weltall.
Legende: Ein faszinierendes Bild des Hurrikans «Gonzalo» von oben hat die Raumstation ISS geschossen. Keystone

«Gonzalo» ist der stärkste Hurrikan, der seit gut einem Jahrzehnt die zu Grossbritannien gehörende Inselgruppe im Atlantik heimsuchte. Am Freitagabend hatte das Zentrum des Hurrikans die Bermudas erreicht und war in der Nacht darüber hinweggezogen.

«Gonzalo» kam dabei auf Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde. Nach Angaben von Wetterexperten hatte der Sturm noch in 70 Kilometer Entfernung vom Zentrum Hurrikanstärke.

Abgeschwächter Hurrikan in Europa

Der Energieversorger Bermuda Electric Light teilte mit, rund 31‘000 seiner Kunden seien ohne Strom. Das Unternehmen warnte davor, herunterhängende Leitungen zu berühren. Auch der Flughafen und Marineeinrichtungen waren von der Versorgung abgeschnitten.

Meteorologen gehen davon aus, dass die Überbleibsel von «Gonzalo» als Sturmtief nächste Woche auch Europa erreichen und den ersten Herbststurm liefern könnten. Dabei seien auch Böen in Orkanstärke nicht ausgeschlossen.

Am Donnerstag war «Gonzalo» als Hurrikan der Kategorie 4 eingestuft worden. Die höchste ist die Stufe 5. Es wird erwartet, dass sich der Wirbelsturm über dem kühleren Wasser des Nordatlantiks abschwächt.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Hänsi, St. Gallen
    Wer jetzt über das Wetter schimpft in der Schweiz, sollte nie der Hurrikan vergessen, hier in der Schweiz kann man sich Glücklich schätzen, dass wir keine Hurrikan haben.
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    1. Antwort von Stefan Buttliger, Interlaken
      Abwarten! Die Stürme werden zahlreicher und stärker. Dies als direktes Resultat auf die Erwärmung der Atmosphäre. Ein Sturm ist nicht anderes, als die Durchmischung von Luftmassen unterschiedlicher Temperaturen - und er dauert so lange, bis das Ungleichgewicht ausbalanciert ist. Dass der Mensch - sowohl physisch als auch chemisch - das Klima beeinflusst, bestreitet heute wohl kaum mehr jemand. Langfristig werden Wasser- und Food-Knappheit die Zivilisation auf ein paar Millionen reduzieren...
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