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Panorama Im Video: Frau verübt Konfetti-Attacke auf Mario Draghi

Eigentlich will EZB-Präsident Mario Draghi Stellung zu den Entscheidungen der Europäischen Zentralbank beziehen. Eine Frau macht dem Italiener aber einen Strich durch die Rechnung. Sie stürmt das Podium.

Legende: Video «Frau stört Draghi-Medienkonferenz» abspielen. Laufzeit 0:16 Minuten.
Vom 15.04.2015.

Eine Aktivistin hat die Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) gestört. EZB-Präsident Mario Draghi wollte eigentlich zu den Themen Staatsanleihen und Leitzins sprechen. Aber eine junge Frau sprang kurz nach Beginn der Veranstaltung auf das Podium und rief auf Englisch «Stoppt die EZB-Diktatur». Draghi wurde umgehend von Personenschützern aus dem Raum geführt. Die Frau wurde festgehalten und abgeführt. Nach einer kurzen Unterbrechung setzte Draghi seine Ausführungen zu den Entscheidungen des EZB-Rats fort.

Eine Aktion von Femen?

Hinweise, wonach sie zur Aktivistinnengruppe Femen gehört, wurden aus offiziellen Quellen zunächst nicht bestätigt. Nach Angaben der Frankfurter Polizei handelt es sich um eine 21 Jahre alte politische Aktivistin aus Hamburg. Wie die Frau in das Gebäude gelangt war, konnte die EZB zunächst nicht beantworten. Die Frau soll sich als Journalistin ausgegeben haben, verlautete aus Kreisen der EZB.

18 Kommentare

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  • Kommentar von M.Kaiser, Rebstein
    Hahahaaa ! So muss es den Herren gezeigt werden -und das Gesicht des Mannes ? Echt die pure Angst vor der Hölle . Da lobe ich mir die Frauenquote . Dieser Frau den Anwalt bezahlen ist unsere Pflicht .
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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Super! Jung, mutig, engagiert, offen +ehrlich. Was das Volk hinten durch sagt, was die Medien zu verschweigen versuchen hat diese junge Frau in die ganze Welt getragen. Schliessen wir uns ihr an! Ich bin sicher, sie hat auch den Papst hinter sich. Geld ist schön + gut, aber es darf nicht zu dem führen, was es heute tut. Wir können aber nur dagegen antreten, wenn wir alle zusammenhalten. Sonst müssen auch wir später einmal sagen, wir konnten nicht anders, sonst wären wir eingesperrt worden.
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  • Kommentar von P. Manser, St. Gallen
    Die grösste Angst der globalen Finanzelite ist nicht das Geld. Sie haben ja schon mehr als alle Staaten der Welt zusammen. Von Vorteil wenn man auch noch die Schulden dieser Staaten besitzt. Sie fürchten sich vor der Macht von unten. Wenn der Mob endlich aufwacht und diese Leute durch die Strassen treibt. Bald ist es soweit..........
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