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Panorama Immer mehr Grippe-Kranke

Husten, Schüttelfrost und Fieber: In der Schweiz erkranken immer mehr Menschen an der Grippe. Besonders anfällig sind Kinder.

Legende: Video Grippe-Epidemie hält an abspielen. Laufzeit 0:54 Minuten.
Aus Tagesschau vom 06.02.2013.

Ärztepraxen in der ganzen Schweiz verzeichnen wegen der Grippe regen Zulauf. Die Zahl der Arztbesuche pro 100'000 Einwohner stieg im Vergleich zu letzter Woche von 285 auf 407 Konsultationen an.

Damit grassiert die Grippe-Epidemie die fünfte Woche in Folge. Das meldet das Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Viele Kinder mit Grippe im Bett

Im Vergleich zu den letzten beiden Grippesaisons würden im Moment zwar mehr Personen den Arzt konsultieren. Noch mehr Arztbesuche hätte es aber in den Jahren zuvor gegeben, teilt das BAG weiter mit.

Von der Grippewelle sind alle Landesregionen in der Schweiz gleich betroffen. Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 14 Jahren erkranken aber besonders häufig.

Legende:
Welche Alterklassen sind besonders grippeanfällig? Anzahl grippebedingter Arztbesuche pro 100'000 Einwohner BAG

Wann ist es eine Epidemie?

Der nationale epidemische Schwellenwert wird aufgrund der epidemiologischen Daten der letzten 10 Grippesaisons in der Schweiz berechnet. Er liegt für die Saison 2012/13 bei 69 Grippeverdachtsfällen pro 100'000 Einwohner. (Quelle: BAG)

6 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Die Grippeimpfung hilft, die Gesundheitskosten zu senken.
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  • Kommentar von walter mathys, etziken
    Wen Wundert's? Druck in der Schule,- in der Arbeitswelt,Eltern müssen beide arbeiten, um die Rechg.zu bezahlen !Es wird nicht mehr richtig gekocht! Der Mensch in unserer Gesellschaft darf nicht einmal mehr krank sein, d.H: Eine Grippe ist nichts anderes als eine Notbremse des Körpers die sagt: So, jetzt gib mir die Zeit und Ruhe, damit ich mich erholen kann. Das hat nichts mit fressen,saufen oder Qualmen zu tun. Unsere Gesellschaft hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank. Weniger wäre mehr...
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  • Kommentar von h. anni, zürich
    Diese Statistik ist interessant. Man könnte meinen, in unserer modernen Zeit sollte bei der vielen Chemie eigentlich fast niemand mehr krank sein. Unsere Kinder haben ja noch Dreck gefr***en. Pfui Teufel, wie gruusig, sollte man meinen, aber siehe da, je mehr wir "klinisch" werden und unsere Nachkommen die Böden mit keimfreimachenden Putzmitteln reinigen, sowie die Kinder in Watter packen, desto mehr werden sie krank. Für mich gibt es keine Grippeimpfungen, Seife für den Boden, ich bin gesun...
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