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Panorama In der Schweiz spriessen Naturpärke

Drei neue regionale Pärke sollen entstehen - Neckertal (SG/AR), Schaffhausen (SH) und Simplon (VS). Die Kantone haben Projekte eingereicht. Nun hoffen sie auf grünes Licht vom Bund. Und danach auf ein Ja an der Urne.

456 Quadratkilometer: So gross ist die Gesamtfläche der geplanten drei Pärke Neckertal (SG/AR), Schaffhausen (SH) und Simplon (VS). Sie liegen auf dem Land von 21 Gemeinden. Die beiden Parkprojekte aus der Nordostschweiz stellen eine Premiere dar. Dies teilt das Netzwerk Schweizer Pärke mit. Premiere bedeutet: Sie liegen in Kantonen, in denen es bisher noch keine Pärke gibt.

BAFU prüft bis Ende August

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) prüft nun bis Ende August die drei Gesuche. Dabei evaluiert es die natürlichen und landschaftlichen Qualitäten und analysiert das ökonomische Potenzial.
 
Wenn die Projekte grünes Licht erhalten, haben die Initianten drei bis vier Jahre Zeit, um tragfähige Strukturen zu schaffen. In diesem Zeitraum muss das Projekt der Bevölkerung schmackhaft gemacht und zur Abstimmung unterbreitet werden.

Die Schweiz zählt momentan 14 regionale Naturpärke. Daneben verfügt sie über den bekannten Schweizerischen Nationalpark,  und über zwei Projekte für neue Nationalpärke: Pac Adula (GR/TI) und Parco Nazionale del Locarnese (TI). Schliesslich ist der Wildnispark Zürich Sihlwald bis jetzt der einzige Naturerlebnispark.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Gunnar Leinemann, Teuffenthal
    Der einzige Sinn der Naturpärke besteht in einer vermehrten Wertschöpfung. Im Klartext: Man will Geld rausschlagen, die Natur soll besser vermarktet werden. Im Gantrisch-Park sieht man die Auswüchse – dort blochen sie mit Quads durch den Park. Viel nötiger wäre (mindestens) ein echter neuer Nationalpark u. Waldreservate, in denen keinerlei Forstwirtschaft betrieben wird. Aber da ist dann die Natur doch nicht wichtig genug, man könnte ja irgendwie eingeschränkt werden.. Augenwischerei, d...
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    1. Antwort von Tim Lüethi, Zürich
      Genau so ist es. Dazukommen ein paar sinnlose Verbotszeichen und Steuergelderverschwendung.
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