Erdbebenserie In Mittelitalien bebt erneut die Erde

Eine Strasse in Montereale.

Bildlegende: Der Erdstoss hat sich nahe der Ortschaft Montereale ereignet. Imago/Archiv

  • Sechs Monate nach Beginn einer starken Erdbebenserie in Mittelitalien hat erneut ein Beben der Stärke 4 die Region erschüttert.
  • Wie die nationale Erdbebenwarte INGV mitteilt, hat sich der Erdstoss um 4:13 Uhr in elf Kilometern Tiefe unweit der Gemeinde Montereale, 20 Kilometer von der Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila entfernt, ereignet.
  • Berichte über Verletzte gab es zunächst nicht.
  • Seit nun fast sechs Monaten wird die Region immer wieder von Beben erschüttert. Ende August starben rund 300 Menschen, die meisten in dem Ort in Amatrice.
  • Auf die bisher letzten starken Erdstösse Ende Oktober 2016 folgten zahlreiche Nachbeben. Am 18. Januar 2017 wurden vier Erdstösse mit Stärken über 5 gemeldet.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Wiederaufbau nach den Erdbeben

    Aus Tagesschau vom 2.1.2017

    In Amatrice ist die aus Rom versprochene Hilfe noch nicht angekommen. Die Menschen, die dort geblieben sind, helfen sich deshalb selbst.

  • Erdbeben in Italien

    Aus Tagesschau vom 31.10.2016

    Das Erdbeben am Wochenende habe das Herz Italiens verwüstet - diese Worte stammen von Ministerpräsidenten Matteo Renzi und zeigen, wie gross der Schock ist. Und die Bilder, die auch heute aus Mittelitalien zu uns gelangen, zeigen, wie immens die Schäden sind. Tausende Menschen mussten die Nacht im Freien, in Autos, in Zügen oder in Notunterkünften verbringen. Einschätzungen von SRF-Korrespondent Philipp Zahn.