Zum Inhalt springen

Panorama In München fehlt es bald an WC-Papier

Die Bayrische Landeshauptstadt hat einen Mangel: In den zahlreichen stillen Örtchen in den Ämtern fehlt ab März 2014 das Toilettenpapier. Nun kann München nicht einfach in den nächsten Laden um die Ecke. Der Auftrag für den Einkauf muss EU-weit ausgeschrieben werden.

WC-Rolle auf einem WC
Legende: Bald geht das WC-Papier in Münchner Behörden-Toiletten aus. Für Ersatz wird nun EU-weit gesucht. SRF

München braucht neues Toilettenpapier – und die Stadt schreibt die Bestellung EU-weit aus. Da es sich um einen «referatsübergreifenden Bedarf» handelt, muss der Verwaltungs- und Personalausschuss des Stadtrates über die Anforderungen an das Papier auf dem stillen Örtchen beraten.

Noch bis Ende März 2014 ist die Versorgung von Rathaus, anderen städtischen Dienststellen, Schulen und Kitas mit «Hygienepapieren» sichergestellt, danach läuft der Vertrag aus, wie der «Münchner Merkur» berichtete.

Wie teuer das wird, darüber wird Stillschweigen bewahrt. Potenzielle Bewerber sollen nicht beeinflusst werden.

Sicher ist nur: Der Auftrag wird wohl 200'000 Euro überschreiten – und überspringt damit die Schwelle für eine EU-weite Ausschreibung.

Drei Millionen Rollen zweilagiges Toilettenpapier braucht die Stadt für zwei Jahre, wie es in der Sitzungsvorlage heisst. Wichtige Kriterien sind: «Griffigkeit, Saugfestigkeit, Reissfestigkeit und neutraler Geruch».

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von A. Brunner, Zurich
    Lösung zur drastischen Reduzierung des WC-Papierbedarfs: 1) Das Einstempeln vor dem morgendlichen "grossen Geschäft" wird verboten. 2) Zur Kontrolle kann ein neuer sicherer Nebenjob kreiert werden. 3) Die Arbeits-Effizienz (zB nach 10 Uhr) während der vom Steuerzahler gesponserten Arbeitszeit steigt sofort. 4) Spätere Amts-Oeffnungszeiten sind für arbeitende und zahlende Kunden sowieso idealer. 5) Ein Grund, um die einst mit falschen Argumenten herbeigeworbene Sommerzeit endlich abzuschaffen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Michael, Linz
    Hilft vorübergehend eine Bring-in Lösung?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von A. Brunner, Zurich
    Wälder abholzen für Amtsaer .... / -hintern - schon eine doppelte Umweltkatastrophe ! Sauberer und demokratischer bringt man die Hirne damit auch nicht hin !
    Ablehnen den Kommentar ablehnen