In Rumänien sterben zwei Menschen in den Fluten

Das Hochwasser in Rumänien bringt Leid und Zerstörung mit sich. Und die Gefahr ist noch nicht ausgestanden.

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Hochwasser in Rumänien

0:46 min, vom 31.7.2014

In sieben Kreisen im südlichen Rumänien gilt noch immer Alarmstufe Rot für die Hochwassergefahr an Flüssen – und an manchen Orten könnte sich die Situation gar weiter verschlimmern. Auch im Nordwesten Rumäniens könnte das Wasser weiter ansteigen.

Zerstörte Gleise hängen in der Luft

Bildlegende: Der Untergrund wurde einfach weggespült: In der Nähe von Bascov ist eine Bahnlinie zerstört worden. Keystone

Die Flut weitete sich am Donnerstag von den südlichen Karpaten auf das südwestliche Bergland nahe der Stadt Caransebes aus sowie auf die Ebene nahe der westrumänischen Stadt Timisoara.

Hunderte Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Fluten drangen in mehr als 1100 Häuser ein und zerstörten Dutzende komplett. Das Hochwasser überschwemmte auch Fernstrassen und eine Eisenbahnlinie.

Die Zahl der Toten in ist auf mindestens zwei gestiegen: Am Donnerstag wurde die Leiche eines älteren Mannes gefunden, der zwei Tage vorher von den Fluten mitgerissen worden war. Einen ähnlichen Fall hatte es am Vortag gegeben. Drei weitere Menschen werden weiterhin in den Fluten vermisst.