Kleines Naturwunder Irischer Strand war 33 Jahre weg – und ist jetzt wieder da

Ein Sturm raubte dem irischen Dorf Dooagh seinen Strand; eine Flut brachte ihn zurück. Vor diesem Naturereignis war die irische Insel vor allem wegen einem Deutschen bekannt.

BildlegendeWar bis vor kurzem fürs Sonnenbad ungeeignet: der Strand von Dooagh. BildlegendeAP

Das Meer hat’s genommen, das Meer hat’s gegeben. Den Strand von Dooagh, einem kleinen Dorf auf der irischen «Achill Island». Vor etwas mehr als dreissig Jahren spülte ein Unwetter dort an der Küste den ganzen Sand weg. Zurück blieben schroffe Felsen und ein paar Wasserpfützen.

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Der Strand von Dooagh: vor und nach der Flut

0:11 min, vom 9.5.2017

Jetzt, innerhalb kürzester Zeit, ist der Strand zurückgekehrt. Über Ostern wurde die Insel von einer mehrtägigen Flut heimgesucht und diese hat neben Wasser eben auch einen 300 Meter langen Strand mitgebracht. Nun liegen vor Dooagh wieder hunderte Tonnen Sand. Die Einwohner sind entzückt und hoffen auf mehr Touristen.

Berühmtester Einwohner war Deutscher

Die «Achill Island» genoss schon vor diesem kleinen Naturwunder eine gewisse Bekanntheit. Der deutsche Schriftsteller und Nobelpreisträger Heinrich Böll lebte während den 1950er und 60er-Jahren auf der Insel. Seine ehemalige Hütte ist bis heute ein Pilgerort für Böll-Fans und Schriftsteller, die Inspiration suchen.