Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama Italiens Regierung versteigert Luxus-Dienstwagen auf Ebay

Um die Staatsfinanzen aufzupolieren, versteigert Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi Regierungsautos – auf Ebay. Wer einen Luxus-Gebrauchtwagen sucht, hat noch eine Chance: Neun Maserati stehen ab Ende Monat im Angebot.

Ministerpräsident Matteo Renzi macht ernst mit der Sanierung der italienischen Staatsfinanzen: 52 schwere Ministerlimousinen sind beim Online-Auktionshaus Ebay versteigert worden. Insgesamt flossen 371'400 Euro in die Staatskassen, wie der Palazzo Chigi, der Regierungssitz in Rom, mitteilte.

eBay-Liste der verkauften Autos
Legende: 52 Luxus-Fahrzeuge konnten bereits verteigert werden. Zu den exklusivsten Modellen zählen zwei Autos der Marke Jaguar. eBay/Printscreen

Mehr als eine Million Internetnutzer schauten sich die Wagen an, darunter die Marken Alfa Romeo, BMW, Jaguar, Lancia und Audi. Auf der Seite wurde nicht preisgegeben, wer das jeweilige Fahrzeug genutzt hatte.

Noch lukrativer dürfte es Ende April werden: Dann will Rom ebenfalls auf Ebay neun Maserati des Verteidigungsministeriums versteigern. Insgesamt sollen bis Mitte Mai 151 Staatskarossen auf diese Weise den Besitzer wechseln.

Der neue Regierungschef Matteo Renzi hatte Anfang März einen umfangreichen Sparplan verkündet. Der junge Ministerpräsident will unter anderem auf längere Sicht die Verwaltung deutlich abspecken sowie den Senat abschaffen.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ernst Kolb, Zürich
    Hoffentlich werden die Parlementarier noch mehr abgestraft. Was für Gauner sitzen dort im Abgeorten Parlament ,werden feiss und fürs Algemeine Volk haben sie nichts überig aber leider ist es vielen Länder der Wjelt so.Hoffentlich gibt es noch viele solche Renzis auf der Welt
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Pankraz Mai, SG
    Hoffen wir, dass dieser Politiker ehrlich weiter seinen Weg geht und Unterstützung findet, dann haben diverse "Silvios" auspolitisiert. - Wäre auch bei uns nicht zu verachten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von David Hostettler, 6000 Chur
    Ein solches Denken könnte die Schere zwischen Arm und Reich für einmal kleiner lassen werden. Leider verhindert u.A. der Lobbyismus im CH-Parlament dass reiche Unternehmen wie Krankenkassen und Banken ihre Gewinne mit den Kunden teilen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen