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Panorama Japans «Walforschung» geht weiter

Japan eröffnet die Waljagd-Saison in der Antarktis und das trotz internationaler Proteste. Gemäss der japanischen Fischereibehörde wird bald ein Schiff in See stechen, um «Walforschung» zu betreiben.

Zwei tote Wale auf einem Schiff liegend
Legende: Japan will in dieser Saison nur 333 Zwergwale jagen. Reuters

Anfang März hatte der internationale Gerichtshof in Den Haag, entschieden, dass das «wissenschaftliche Walfangprogramm» der Japaner in der Antarktis nur ein Vorwand für die Jagd aus kommerziellen Gründen sei. Tokio hatte die Jagd daraufhin eine Saison ausgesetzt.

Kleinere Fangquote

Doch die Hoffnung, dass das blutige Treiben ein Ende findet, wurde zerschlagen. Morgen Dienstag wird ein Schiff in See stechen. Es werde «Walforschung» betreiben. Dies teilte die japanische Fischereibehörde mit. Allerdings sollten statt tausend künftig pro Saison nur noch 333 Zwergwale gefangen werden.

Japan hatte sich stets auf die Wissenschaft berufen, um ein 1986 verhängtes Verbot des kommerziellen Walfangs zu umgehen. Allerdings macht Tokio keinen Hehl daraus, dass das Fleisch getöteter Wale in Japan verzehrt wird.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Schwarb (Walter Schwarb)
    Es geht nur um Geld, und darum die Japaner, die sich einen Dreck um die Natur und auch nicht um die Gesundheit der eigenen Bevölkerung scheren (s. Fukushima) einfach auch mit diesem Mittel strafen und japanische Produkte boykottieren.
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  • Kommentar von Pia Müller (PiMu)
    Seit Jahren wissen wir es, wie der Japs fischt, heute unter dem Decknamen "Forschung". Jede Organisation kennt diese Lüge. Seit Jahren bringen die Tierschutz-Organisationen, Ocean Care, etc. nichts gegen diese Wal/Delphine- Abschlachterei der Japaner zu Stande. Wo sind denn die Politiker, die Tier-/Fischschutz-Organisationen ? Wo landen den unsere Spendengelder für den Schutz der Wale. Der Japaner schlachtet problemlos weiter !!
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    1. Antwort von Karin Schärer (Carina)
      Sigrid Lüber von Ocean Care hat es geschafft, 15 Minuten Sprechzeit in der IWC zu erhalten. Das Problem ist wie immer GELD!! Japan zahlt zahlt den ärmsten Ländern viel Geld, um deren "Kontingente" bezw. Stimmen abzukaufen. Frau Lüber hat diesbezüglich schon erreicht, dass einige Länder sich von Japan nicht mehr kaufen lassen. Es ist leider ein langer steiniger Weg. Die Spenden werden sicher optimal verwendet, da habe ich keine Zweifel. Unterstützen Sie weiterhin die Organisationen bitte.
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    2. Antwort von Karin Schärer (Carina)
      Das Problem liegt meiner Meinung nach beim IGH. Es nützt doch nichts, nur den Mahnfinger zu erheben und die Abschlachterei verbal zu verbieten! Hier müssten drakonische Strafen folgen und zwar in Form von VIEL GELD!!! Bei den Japanern geht es weder um "Tradition", noch um "Wissenschaft", noch ums Fressen. Der grösste Teil des Fleisches verrottet in Kühlhäusern und wird zu Hundefutter verarbeitet. Die Japaner wollen sich nichts vom Ausland verbieten lassen.
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  • Kommentar von roland goetschi (pandabiss)
    "Bis ans Ende kämpfe ich mit dir! Aus der tiefsten Hölle noch verfolge ich dich! Mit meinem letzten Atemzug speie ich dir meinen Hass entgegen, du verfluchter Wal!" Herman Melville, -Moby Dick-
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