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Panorama Jetzt kommt das führerlose Postauto

Ab Dezember testet die Postautoschweiz AG in Sitten zwei selbstfahrende elektrische Shuttle-Busse. Mit dem Pilotversuch soll der Nutzen dieser Fahrzeuge im öffentlichen Raum getestet werden.

Kleines Postauto mit grossen Fenstern.
Legende: Illustration eines führerlosen Postautos. Postautoschweiz AG

Die Postautoschweiz AG will in einem Pilotversuch mit führerlosen Shuttle-Bussen den Nutzen solcher Fahrzeuge im öffentlichen Raum testen. Ab Dezember sind dafür in Sitten zwei elektrisch angetriebene Fahrzeuge ohne Lenkrad und Brems- oder Gaspedal im Einsatz. Die Fahrzeuge verfügen über einen Notfallknopf, mit dem sofort gestoppt werden kann. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 20 Kilometer pro Stunde.

In einer ersten Phase sollen die Shuttle-Busse in einem abgesperrten Privatareal diversen Tests unterzogen werden, schreibt die Postautoschweiz AG in einer Mitteilung. Verlaufen diese erfolgreich, könnten die führerlosen Fahrzeuge bereits im kommenden Frühling Personen durch die Sittener Fussgänger- und Begegnungszonen, Link öffnet in einem neuen Fenster befördern. Später soll das Testgebiet auch ausgebaut werden können.

Auf Sitten als ersten Teststandort fiel die Wahl, weil die Postautoschweiz AG dort zusammen mit der Stadt und dem Kanton sowie Hochschulen ein Mobilitätslabor betreibt.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Führerlose Postautos ??? da wird man hellhörig. Man schafft also den Unkostenfaktor Mensch ab, der dann kein Einkommen mehr hat, um sich ein billiges Ticket für ein Führerloses Postauto leisten zu können, weil er dann, kein Ein-& Aus-Kommen und sogar sogar auch kein Fortkommen mehr hat. Wahrlich eine tolle Zukunft, die wir uns da einhandeln.
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    1. Antwort von Jürg Baltensperger (Baltensperger)
      ...diese Entwicklung gibt es schon seit Menschengedenken. Man versucht, effizienter zu werden. Ansonsten müssten Sie heute noch 70% Ihrer Zeit für das Besorgen von Nahrung aufwänden. Aber keine Angst, erstens muss das Ding jemand herstellen (Jobs) und das eingesparte Geld wird anderweitig ausgegeben (Jobs). Unter dem Strich gehen keine Stellen verloren. Verlieren tut nur derjenige, welche nicht mehr willens ist, seine Arbeitskraft den veränderten Verhältnissen anzupassen.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Wollen wir abwarten, bis so ein Ding das erste Mal verrückt spielt und Menschen zu Schaden kommen. Ich hoffe, es besteht genügend Versicherungs-Deckung.
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  • Kommentar von Heinz Jermann (peco02)
    Da die hohen Lohnkosten in der Schweiz alles verteuern, müssen die Fahrpreise ohne Fahrer massiv sinken. Oder es muss ein Zuschlag in gleicher Höhe für die Arbeitslosen Chauffeure erhoben werden. Das sinnvollste wäre ein Grundeinkommen für alle. Dann können Computer untereinander kommunizieren, Kassen selbständig abrechnen, Polizisten werden durch Roboter ersetzt, die Nahrung von Automaten hergestellt und der Computer-Arzt stellt Fragen und verteilt Pillen, usw.
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    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Jermann: Sie beschreiben da auf Ihre Art & Weise ein typisches Problem unserer "Welt-"Wirtschaft. Das da mit dem bedingungslosen Grundeinkommen wäre weit realistischer und umsetztbarer, als das was da der Fortschritt uns bringen wird. Was heutige Politik betrifft, so wird mehr und mehr klar, es gibt immer mehr Verlierer und weniger Gewinner. Nur die Rechte der Gewinner werden besser geschützt.
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