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#vorsichtklug Journalistinnen reagieren auf missglücktes Cover

Tele-Titelseite
Legende: Dieses «Tele»-Cover sorgt für Empörung. Tele

Unter dem Hashtag #vorsichtklug haben die «Medienfrauen Schweiz, Link öffnet in einem neuen Fenster» eine Aktion gestartet, die Frauen in den Schweizer Medien würdigt.

Hintergrund des Aufrufs ist das Titelbild der Fernsehzeitschrift «Tele»: Mit «SRF Börse»-Moderatorin Patrizia Laeri auf dem Cover titelte es in seiner neusten Ausgabe: «Vorsicht, kluge Frau!». Darunter steht: «Sieht sie dann auch noch so gut aus wie Patrizia Laeri, wird manches Weltbild erschüttert.» Damit wollte «Tele» auf sexistische Vorurteile in der Gesellschaft hinweisen, tappte aber selbst in die Diskriminierungs-Falle.

Patrizia Laeri selbst wies darauf hin: Würde man bei einem Mann ebenfalls so titeln?

Daraufhin entschuldigte «Tele» sich bei Laeri.

Doch die «Medienfrauen» lassen das nicht auf sich sitzen. Sie regen zu einer Diskussion über das noch immer vorherrschende Frauenbild an: Schliesst es sich wirklich aus, dass man schön UND klug ist?

20 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Schliesst es sich aus stark, männlich potent im physischen Sinn und Klug zu sein. Ich glaube darüber wird so oft gewitzelt wie über schöne, blond, weiblich und klug. Der einizige Unterschied der Mann geht vielleicht etwas weniger emotional damit um und macht viel weniger auf die männliche Dikriminierung aufmerksam.
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  • Kommentar von Esther Siefert (E.S. (parteilos))
    WOW - bisher 14 !!! Kommentare von MÄNNERN und einer einzigen Frau. Ich denke WIR (Frauen) stehen darüber. Solange es Männer gibt, wird es auch immer wieder dieses Thema geben, leider - Männer haben offenbar - seit jeher - "Angst" vor Frauen - frage mich bloss, wieso - sonst wäre das ganze Thema schon längst erledigt und Männlein und Weiblein wäre gleichwertig und gleichberechtigt 1:1 - v.a. in unsere heutigen top-aufgekärten Welt. Wieso das immer noch "so" sein muss, verbirgt sich mir...
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Was soll denn hier verkehrt sein? Aber scheinbar ist heutzutage nichts banal genug um sich darüber noch zu entrüsten.
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