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Kampf für Gerechtigkeit George Clooney spendet, um Kriegsverbrechen aufzuklären

Der Schauspieler unterstützt eine Stiftung, die Dossiers über Völkermorde zusammenstellt. Ziel: Warlords finanziell austrocknen.

George Clooney mit Schal blickt neutral in die Kamera.
Legende: Hat eine eigene Stifung «The Clooney Foundation for Justice» kämpft seit 2016 für Gerechtigkeit in Gerichtsräumen und Klassenzimmern. Reuters

Filmemacher George Clooney (56) hat über seine Stiftung eine Million US-Dollar gespendet, um die finanziellen Verflechtungen hinter Konflikten in Afrika besser zu durchleuchten.

Legende: Video Lifetime Achievement Award für George Clooney abspielen. Laufzeit 0:24 Minuten.
Aus Glanz & Gloria vom 06.10.2017.

«Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass sich Kriegsverbrechen nicht lohnen», wird Clooney am Mittwoch in einer Pressemitteilung der Rechercheinitiative The Sentry zitiert. Diese hatte der politisch engagierte Hollywoodstar mitgegründet.

«Wenn wir den Warlords an den Geldbeutel gehen können und diejenigen in den Ruin treiben, die die Kugel höher schätzen als die Wahlurne, dann ist Frieden reizvoller als Krieg und Transparenz reizvoller als Korruption.»

Strafverfolgung ermöglichen

The Sentry stellt Dossiers zusammen über finanzielle Hintergründe von Kriegsverbrechen. Diese reicht sie an Banken und Regierungen weiter. So wird eine Strafverfolgung derer ermöglicht, die Völkermorde und andere Verbrechen finanzieren und daraus einen Vorteil ziehen.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Die Verfolgung von Kriegsverbrechen (nicht nur ueber die Spur des Geldes) waere eine Aufgabe der UNO. Und zwar gleich gegen alle Kriegsverbrecher - auch solche mit einem gefaikten Heiligenschein - global. Bald werden auch Spendengelder fuer die nur selektive Verfolgung anderer Verbrechen nur nach dem Gusto der reichen Spender gesprochen. Und der ungeschuetzte Steuerzahler auf Arbeitseinkommen sponsert Subventionen fuer private "Polizisten" von Reichlingen. Neofeudalismus statt Demoratie....
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  • Kommentar von Michael Räumelt (Monte Verita)
    Unglaublich!!! Die Internationalen Verfolgungsbehörden bedienen sich jetzt von Spendengeldern um Kriegsverbrechen aufzuklären.... George Deine PR Marketing hat dass Ziel verfehlt denn es gibt wichtigere als dieses... denn die Opfer dieser Verbrecher!!
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  • Kommentar von Markus Weilenmann (markusweile)
    Florian Menevis: Was heisst schon "nur um Afrika"? Der Zusammenhang zwischen extremem Rohstoffreichtum und brutaler Diktatur ist wohl nirgends so offensichtlich, wie gerade in Afrika (. Kongo, Angola, Sudan, Zentralafrikanische Republik etc.). Wenn nur schon der illegale Abbau von Coltanminen eingedämmt werden könnte, wäre vieles gewonnen, vom Ölreichtum ganz zu schweigen. Übrigens: Vielleicht ist auch in Ihrem Handy Coltan aus einer Räubermine...
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