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Lieferengpässe bei Dyson-Ersatzakkus
Aus Espresso vom 11.10.2021.
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Kauf im Laden Finger weg von Geräten mit entladenem Akku

Der Experte sagt: Beim Kauf eines Akku-Staubsaugers sollte man sich das Gerät immer im Laden vorführen lassen.

Akku-Staubsauger sind handlich und praktisch. Allerdings nur solange der Akku gut ist. Braucht man einen Ersatz-Akku, benötigt man beim Hersteller Dyson aktuell Geduld – viel Geduld. Das berichten Hörerinnen und Hörer dem Konsumentenmagazin «Espresso». Sie haben teils monatelang auf neue Akkus gewartet.  Dyson bestätigt gegenüber SRF: «Aufgrund der erheblich gestiegenen Nachfrage nach Dyson Technologie im vergangenen Jahr sowie Engpässen in der Lieferkette aufgrund von Covid-19, kam es zu einigen bedauerlichen Verzögerungen für Kunden.» Allerdings habe man diese stets informiert.

Viele Händler bieten für bekannte Markenprodukte auch Ersatz-Akkus von Alternativherstellern an. Für den Batterien- und Akku-Spezialisten von der Empa, Marcel Held, sind diese No-Name-Akkus jedoch keine Option. «Man sollte nur Original-Akkus einsetzen», so Held. Dies sei schon aus Garantiegründen wichtig. Es lohne sich daher, die Garantiefrage im Voraus zu klären. Händler hingegen sagen, sie würden bislang gute Erfahrungen mit solchen No-Name-Akkus machen.

So verlängern Sie die Lebensdauer

Ein durchschnittlicher Lithium-Ionen-Akku hält rund 500 Ladezyklen aus. Danach nimmt die Kapazität merklich ab. Aber auch andere Punkte gilt es zu beachten, erklärt Marcel Held. Schlecht ist komplett voll und auch komplett leer: Beide Extreme schaden einem Akku und verringern so die Ladekapazität.

Tipps vom Experten

  • Nie vollständig leeren: Schonender ist es, beispielsweise den Staubsauger wieder aufzuladen, bevor er abstellt.
  • Nie ganz aufladen: Der Experte empfiehlt, den Staubsauger auszustecken, bevor er ganz aufgeladen ist.

Neuere Akkus haben meist eine Sicherung eingebaut, dass die Ladung bei rund 90 bis 95 Prozent der Ladekapazität unterbricht. So wird die Lebensdauer automatisch verlängert. Allerdings sieht man das dem Akku nicht an. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte das Gerät vorher ausstecken.

Espresso hat darüber berichtet:

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Warum ein «neuer» Staubsauger schnell schlapp machen kann
05:04 min, aus Espresso vom 22.09.2021.
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Tipp für den Kauf eines Akku-Geräts

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Wollen Sie in einem Geschäft ein neues Gerät kaufen, das mit Akku betrieben wird, testen Sie dieses Produkt immer vor Ort. Lassen Sie sich das Gerät auspacken und lassen Sie es laufen. Ist der Akku vollständig leer, so deutet das auf einen ersten Kapazitätsverlust hin. Denn insbesondere bei der Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus ist es wichtig, dass diese nie leer sind. Läuft das Gerät nicht, weil der Akku nicht geladen ist, so verzichten Sie auf den Kauf.

Lithium-Ionen-Akkus sind nicht ungefährlich und können sich auch entzünden. Wichtig ist deshalb:

  • Ein defekter Akku sollte nie selbst geflickt werden. Nur schon das Öffnen eines Akkus könne sehr gefährlich sein, so der Experte der Empa.

Ein Mythos ist hingegen die Aussage, dass ein neuer Akku immer zuerst drei Mal ganz geladen und entladen werden sollte. Das sei schon lange nicht mehr so, sagt der Experte.

Espresso, 11.10.21, 08:13 Uhr

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12 Kommentare

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  • Kommentar von James Müller  (UCDStudent)
    Einen Akku entladen sollte man sowieso nie. Das ist ein Mythos der bei Handys besteht. Habe ein Oppo Handy und der Hersteller sagt man sollte es nie unter 10% kommen lassen, da dies die Batterie kaputt macht.
    Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Lorenz Delberghe  (Lorenz D)
    Gilt für alle Akkus: e-auto, Zahnbürste, Nattels, Computer, usw

    Die schöne Spanne für den aktuellen Akkus ist zwischen 10% und 65%, mehr oder weniger stressen wir die Batterie.
    Falls es unter 10% kommt, sollten wir den Akku anstecken und über dieses 10% zu kommen.
    Falls es wir lange Zeit stehen bleiben wollen, dann liebe auf etwa 50-60%.
    Falls wir den 100% brauchen, dann lieber es so anstecken, dass wir gleich nach dem Erreichen des 100% ihn schnell benutzten und die Ladung runter bringen
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  • Kommentar von Erik Eisermann  (ECATWEAZLE)
    Guten Tag.
    ich habe einmal einen Akkubohrer gekauft. Nach ein paar Jahren lädt das Gerät nicht mehr, Ersatzteile bekomme ich auch nicht. Also muss ich das Gerät wegen leerem Akku komplett entsorgen. Das kann nicht im Sinne einer nachhaltigen Wirtschaft und Umwelt sein.
    Mag sein, dass es manchmal im Aussenbereich handlicher erscheint, aber der Strom kommt immer noch aus der Steckdose, es gibt Verlängerungskabel, und meistens halten die Geräte und Kabel Jahrzehnte.
    Freundliche Grüsse, ee
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    1. Antwort von Lorenz Delberghe  (Lorenz D)
      Sie können die ihnen Akkus selbst ersetzen, Falls es um die typische 18650 geht, den BMS wird es erkennen. Keine große Kenntnisse bevorzugt, nur ein kleiner Schweißgerät