Zum Inhalt springen
Inhalt

Panorama Keiner zu klein, im OP zu sein

In England hat ein Mann seinen Goldfisch operieren lassen – und legte dafür fast 500 Franken auf den Tisch.

Goldfisch
Legende: Kann endlich wieder «auf den Topf» beziehungsweise «in den Teich»: Wegen Verstopfung operierter Goldfisch. (Symbolbild) Imago

Fast eine Stunde dauerte der Eingriff, den die Tierärztin Faye Bethell am Goldfisch vornahm. Er litt unter Verstopfung und wäre ohne die Operation wohl gestorben. Doch Tierliebe geht offenbar weit: Der erleichterte Besitzer liess dafür umgerechnet knapp 460 Franken springen.

Eine Operation an einem nur sieben Zentimeter langen Fisch? Nicht leicht – doch die Tierärztin hatte Unterstützung von zwei Tierarzthelferinnen. Zur Betäubung wurden Anästesie-Gase ins Wasser geleitet.

Die Ärztin nahm auch für den noch so kleinen Patienten ihren Job ernst. «Letztlich sind es alles Haustiere und jeder fühlt sich für seine Liebsten verantwortlich», sagte Bethell im ostenglischen Ort North Walsham der BBC.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

15 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hans Knecht, Torny
    Solange nicht der elektronische Goldfisch von SRF/Kultur für 500.- operiert wird ...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
      Pokémon 90er/2000-Wende aus Japan die Kehrseite, wie viele mit Leben umgehen. Spielen, nutzen und wegschmeissen, wenn sie langweilig werden. Erlebte vor Jahren einen Fall auf einer Kreuzung in Zona 1 unserer Stadt. Zwei Kinder auf dem Rücksitz meines „Vordermanns“ spielten mit irgendwas. Plötzlich flog ein Kätzchen aus dem Seitenfenster und raste panisch um die nächste Hausecke. Es wurde grün, und ein weiteres Tierschicksal wohl besiegelt :-( Wie behandeln solche Kinder künftig ihre Eltern?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Hans Knecht, Torny
      Thomas Käppeli, 20:28, das ist eine sehr gute Frage, "Wie behandeln solche Kinder künftig ihre Eltern?" Wieviel würde der Mann im obigen Artikel für einen OP bei seinen eltern zahlen?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Habe den Eindruck, in unserer "zivilisierten" Industriewelt geniessen Tiere oft bessere Zuwendung als unseresgleichen. Per Gesetz bis Disney World. Bitte nicht ins Kraut schiessen liebe Tierschützer. Bin absolut für "tiergerechte" Haltung, "vermenschliche" sie aber nicht. Meine Hühnerschar darf ihre Triebe voll ausleben. Unser Stall hat nicht mal eine Türe und der Gockel steht schon 02:00 im Auslauf und kräht. Man gewöhnt sich dran. Keine Sorge, die bellenden Hunde nebenan sind lauter ;-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Knecht, Torny
      Man kann es auch so sehen: Tiere widersprechen einem verbal nie, sie sagen nie ein verletzendes Wort, sie stehlen praktisch nie Geld und nur sehr selten Nahrungsmittel oder sonstiges. Viele Menschen heute sind da anders. Welche Art von Menschen wir heute leider sind liegt m.E. auf der Hand.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Werner Christmann, Stein am Rhein
    Schön können wir eine Diskussion über einen Goldfisch führen, der einen eingeklemmten Furz hatte. Hoffentlich wird der dann nicht von der Hauskatze gefressen. Derweil eine Diskussion über den tragischen Todesfall in Flaach nicht stattfinden darf. Noch Fragen in Bezug auf Wichtiges im Leben?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Luca Cambiaso, Basel
      Ist eben staatliche Zensur. Zurück zum Goldfisch: Ob nun der Besitzer 500 oder weiss nicht was dafür gezahlt hat, ist doch völlig uninteressant - die Meldung als Stand der tierärztlichen Möglichkeiten finde ich gut. Und zur Ethik-Diskussion: auf der einen Seite mag es absurd sein, ein goldenen Zierkarpfen wie seinen Hund oder sein Ross zu pflegen, auf der anderen Seite, weshalb soll das Leben des Wasserbewohners weniger wert sein? Weil er stumm ist und nicht bellen oder miauen kann?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen