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Panorama Klein, aber oho: Erster Roboter-Astronaut gestartet

Ganz besonderen Besuch bekommt die Besatzung der Raumstation ISS in Kürze: «Kirobo», der erste Roboter-Astronaut, ist in Japan zu seiner ganz besonderen Mission gestartet. Der Android-Wicht soll dem künftigen ISS-Kommandanten auch als Gesprächspartner dienen.

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Legende: Tausendsassa im All: Roboter-Astronaut «Kirobo» erkennt Gesichter und soll auf der ISS für Gesprächsstoff sorgen. Keystone

Eine Rakete vom Typ H-2B brachte ein Versorgungsmodul samt dem Androiden am Sonntag erfolgreich ins All, wie ein Sprecher der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA sagte.

Der Raketenstart um 21.48 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof auf der japanischen Südinsel Tanegashima sei nach Plan verlaufen. Kurz darauf habe sich das Modul HTV4 abgekoppelt.

Legende: Video Kirobo: Erster Weltraum-Astronaut (unkomm.) abspielen. Laufzeit 1:05 Minuten.
Vom 04.08.2013.

34 cm gross, 1 kg schwer

Der Roboter soll dem japanischen Astronauten Koichi Wakata Gesellschaft leisten. Wakata wird in Kürze zur ISS fliegen. Er ist der erste Japaner, der die Raumstation kommandieren wird. Dabei soll ihm der nur 34 Zentimeter grosse und rund ein Kilogramm schwere Androide als Gesprächspartner dienen und die Konversation an Bord zum Teil aufzeichnen.

Die Wissenschaftler erhoffen sich von dem Einsatz vor allem Erkenntnisse über Möglichkeiten emotionaler Unterstützung menschlicher Astronauten durch Roboter während langer Aufenthalte im All.

Sehr beweglich

Nach Angaben seines Schöpfers Tomotaka Takahashi ist «Kirobo» unter anderem in der Lage, das Gesicht Wakatas wiederzuerkennen. Ausserdem verfüge er über eine grosse Bandbreite an Bewegungen. «Er wird der erste Roboter sein, der die Raumstation besucht», sagte Takahashi.

Neben dem Roboter-Astronauten hat das japanische Versorgungsmodul unter anderem Trinkwasser, Lebensmittel, Kleidung und Arbeitsmaterialien für die ISS-Crew an Bord.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Walter Schwarb, ueken
    Klar, ich rede auch am liebsten mit einem Roboter, den kann ich wenigstens abstellen oder ihm die Batterie herausnehmen, wenn er mir auf die Nerven geht :-). Aber heutige Autos sagen mir ja auch schon, wenn der Schminkspiegel aufgeklappt ist, darum habe ich mir einen Defender gekauft, der ist ruhig, bringt mich aber überall hin :-). Es lebe der sinnlose Fortschritt.
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