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Panorama «Königin von Jaffna» wieder mit voller Kraft voraus

Zehntausende Menschen applaudierten dem traditionsreichen Zug in Sri Lanka, der nach 24 Jahren wieder in Betrieb gesetzt wurde. Die Strecke, welche den tamilischen Norden mit dem Rest des Landes verbindet, war wegen des Bürgerkriegs geschlossen gewesen.

Die «Königin von Jaffna» hatte 24 Jahre ruhen müssen – wegen des Bürgerkriegs in Sri Lanka. Nun konnte der traditionsreiche Zug seine Fahrt wieder aufnehmen: Die Strecke, welche den tamilischen Norden mit dem Rest des Landes verbindet, wurde neueröffnet.

Zehntausende Leute applaudierten, als der mit Bananenstauden und farbenfrohen Blumengirlanden dekorierte Zug in Jaffna einfuhr. Der Präsident Sri Lankas, Mahinda Rajapaksa, kaufte ein Ticket und fuhr die letzten 43 Kilometer der Strecke mit. Auf dem Weg eröffnete er mehrere Bahnhöfe.

Der Zug, auf Tamilisch «Yarl Devi» genannt, war lange Zeit ein beliebtes Fortbewegungsmittel. Vor 24 Jahren wurde der Betrieb eingestellt – wegen des von 1983 bis 2009 dauernden blutigen Bürgerkriegs zwischen der Regierung und der Rebellenmiliz Tamil Tigers.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Es wäre jetzt an der Zeit, dass die Asylanten aus Sri-Lanka wieder nach Hause gehen. Wenn sie dies ablehnen, müssten sie jedoch ganz konsequent auch unsere Kultur annehmen und sich hier total integrieren. Das heisst auch, sich mit der Schweizer-Bevölkerung vermischen und nicht alle auf einem Haufen verweilen. Es kann nicht sein, dass bei uns Menschen leben, die unsere Gesellschaft eigentlich gar nicht gut finden und dann auch noch bleiben wollen, wenn sie wieder nach Hause können.
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  • Kommentar von Anna Annor, 3007 Bern
    Wann schreibt SRF über das Schicksal von Vasantha Kumari und ihre Tochter Vipushika ? Oder ist das nicht genehm, weil es der SL-Regierung nicht gefällt? Für jene, die es nicht wissen: Mutter und Tochter wurden inhaftiert und sind seither voneinander getrennt, weil sie sich erlaubten anlässlich des Besuches von Frau Navipillai, Menschenrechtskommissarin der UNO, nach dem Verbleib ihres Sohnes/Bruders zu fragen. So sehen die Menschenrechte dort aus!
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  • Kommentar von Lucien K., Athen
    Freude herrscht!
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