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Panorama Künstler zeigen sich in Biel im Adamskostüm

Im Stadtraum komme der nackte Körper nur selten vor, dieser scheine ein Tabu zu sein, schreibt der Organisator des Nacktfestivals. Dieses Tabu wollte der Anlass aufbrechen. Das Ziel: Den nackten Körper im städtischen Raum und Alltag als Mittel künstlerischer Gestaltung etablieren.

Legende: Video Nacktfestival: Die Meinungen gehen auseinander abspielen. Laufzeit 1:48 Minuten.
Vom 22.08.2015.

Die Stadt Biel ist bis Samstag Schauplatz von künstlerischen Darbietungen der besonderen Art: Am Nackfestival treten Kunstschaffende im Adamskostüm in den Fussgängerzonen auf.

Bereits am Freitag sahen Schaulustige in Biel einem nackten Künstler bei einer Performance zu. Am Nackfestival nehmen rund 20 Künstler und Gruppen aus diversen Ländern teil.

Laut dem Organisator Thomas Zollinger ist dies weltweit das erste Mal, dass ein Performancefestival das Thema Nacktheit im urbanen Raum thematisiert. Auf Theaterbühnen und in Kunsthäusern sei der nackte Körper gang und gäbe, schreibt Zollinger. Nicht aber im öffenltichen Raum, hier sei der nackte Körper ein Tabu.

Das Festival will das ändern. Es wolle Möglichkeiten des nackten Körper im städtischen Raum und Alltag ausloten und dazu beitragen, ihn hier als Mittel künstlerischer Gestaltung zu etablieren, schreibt Zollinger.

Von der Stadt unterstützt

Die Bevölkerung wird mit Plakaten über das Festival informiert, das von den Bieler Behörden bewilligt und mit einer Defizitgarantie von 10'000 Franken unterstützt worden war. Das Gemeindereglement verbietet Nacktheit nur bei sexuellem Charakter. Weitere Informationen zum Festival.

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58 Kommentare

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  • Kommentar von Ursula Schüpbach, Biel/Bienne
    Es gibt eine sehr feine Aufnahme im Zusammenhang mit "SRF bi the Lüt". Ein Lied. Gesungen in Guggisberg. In dieser SRF-Aufnahme sieht man wohl auch von den Voralpen bis ins Seeland, aber auch die Jurahügel. Aber das Ding wurde offenbar nicht von SRF direkt auf Youtube veröffentlicht, also muss ich es quasi "beschreiben", damit man es findet: "Guggisbergerlied, Kirchenchor Guggisberg, das alte Guggisbergerlied, SF bi de Lüt, Eleni 999". Das sollte eigentlich reichen für einen Simeliberg.
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  • Kommentar von Ursula Schüpbach, Biel/Bienne
    In Biel fand auch mal dieses "SRF bi de Lüt" statt. Gefallen hat mir die Geschichte mit der Stadtkirche. Also die besonderen Aufnahmen da in luftiger Höhe, eher am Anfang der Sendung. Und dass der Hartmann am Ende die Glocke von Hand zum Schwingen bringt: http://www.srf.ch/play/tv/srf-bi-de-luet-live/video/sommerspiele-aus-bielbienne?id=81c15972-15fe-4fae-a472-e5b2a84f09c9
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach, Biel/Bienne
      Aber es gibt auch irgendwie witzige Momente in der Sendung, die einem beim ersten Blick gar nicht auffallen. Da latscht z.B. rechts unten bei der Stelle 1:02:32 ein Hund durch, wo die zwei 9 Sekunden schätzen sollten. So eine witzige Situation.
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    3. (!) Versuch, eine Frage zu stellen: Frau Schüpbach, sehen Sie nicht auch eine gewisse Gefahr, wenn von 52 "Kommentaren" zu einem Thema, praktisch DIE HAELFTE davon (21 !), von der GLEICHEN SCHREIBERIN verfasst werden? Wenn dann dabei noch viele unsachliche "Sprüche" und themenfremde Bemerkungen zu lesen sind, finde ich ein solches narzisstisches Verhalten sehr kontraproduktiv, für ein lebhaftes und vielseitiges Medien-Forum!
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    1. Antwort von Ursula Schüpbach, Biel/Bienne
      Und Peter Zurbuchen aus Ittigen hatte recht, finde ich: "Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten, aber sehr interessant finde ich, wie viele Kommentierende es schaffen, selbst dieses Thema für ihre immer gleichen Äusserungen zu missbrauchen! Fehlt nur noch der Hinweis, dass diese Veranstaltung natürlich noch mehr "falsche Flüchtlinge" anlockt." Aber offenbar muss man sich sogar hier, bei dem Artikel, von Leuten wie Bolliger beleidigen lassen.....
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