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Kulturschutz der anderen Art Bremsen für da Vinci

  • Die Stadt Mailand ergreift verschiedene Massnahmen, um Leonardo da Vincis weltbekanntes Gemälde vom letzten Abendmahl zu schützen.
  • So sollen die Strassenbahnen vor der Kirche Santa Maria delle Grazie, in der sich das Wandbild befindet, langsamer fahren.
  • Die Geschwindigkeit soll demnach um 15 Stundenkilometer verringert werden, um die Bodenvibrationen zu reduzieren, berichtet die Tageszeitung «La Repubblica».

Zudem wird eine Haltestelle in der Nähe der Kirche entfernt. Sollten diese Initiativen nicht genügen, denkt die Stadt an strukturelle Massnahmen zum Schutz des Gemäldes. Im Januar wird ein Expertenkomitee eingesetzt, das prüfen soll, ob die Schienen der Strassenbahn neu verlegt werden sollen.

Touristen fotografieren das Wandgemälde vom letzten Abendmahl.
Legende: Weltkulturerbe und Touristenattraktion: Da Vincis letztes Abendmahl. Imago

Zum Schutz des Kunstwerks werden derzeit maximal 1300 Besucher pro Tag zugelassen. Diese müssen zudem eine besondere Schleuse mit Filtern passieren, um die Staubbelastung möglichst gering zu halten.

Das Wandbild, das Leonardo 1498 vollendete, wurde zuletzt 1999 restauriert. Die Kirche wurde mehrfach bombardiert, zuletzt 1943, und von Napoleons Truppen als Pferdestall benutzt.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von antigone kunz (antigonekunz)
    schönheit ist besonders gefährdet konserviert zu werden. der vergänglichkeit ein schnippchen schlagen, ein zum millionstenmal festgehaltenes, soll zeugnis ablegen, ich war da. aber war ich denn da? oft war es doch nur belichtung, abbildung jedoch nicht erfahrung. letztere braucht zeit. zuhause dann wird das bild mit tausend anderen 'gepackten' schönheiten aufbewahrt. wird zu einer der tausend kleinen lästigkeiten, weil man diese versammelten schönheit verwalten und endlich mal ausmisten müsste.
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