Kurz und Heftig – Unwetter in den Bergen

Über die Schweiz ist eine Störung in grosser Höhe gezogen. Dies führte punktuell zu Gewittern in den zentralen und östlichen Berge. Manchenorts regnete es sehr stark. Damit sank die Waldbrandgefahr an diesen bestimmten Orten. Von Entspannung kann aber diesbezüglich noch immer nicht die Rede sein.

In der Schweiz ist es in den letzten Stunden zu heftigen, aber kurzen Gewittern gekommen. Betroffen waren vor allem zentrale und östliche Teile des Alpenhauptkamms. «Bereits jetzt ist es wieder am Abklingen», wie Joël Rominger von SRF Meteo sagt. Die Gewitter seien nur sehr punktuell und auf einige wenige Gebiete begrenzt.

Von der Regenmenge her ist es aber an einigen Orten zu starken Niederschlägen gekommen. So sind zum Beispiel im bündnerischen Ilanz 24 Millimeter Regen innerhalb von zwei Stunden gefallen. In Disentis fielen 34,6 mm innerhalb einer halben Stunde. Das seien hohe Werte, erklärte Rominger weiter.

An diesen bestimmen Orten konnte die Waldbrandgefahr gemildert werden. Grossflächig bestehe aber jedoch weiterhin eine hohe Gefahr. Um der Trockenheit in der ganzen Schweiz entgegenzuwirken müssten 30 bis 60 mm Regen während zwei bis drei Tagen fallen.

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SRF Meteo hält die aktuellsten Wetterinformationen bereit.

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