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Panorama Laserattacke stoppt Intercity

Laserattacken werden immer mehr zum Problem. Betroffen sind Flugzeuge, Autos, Helikopter und immer häufiger auch Züge. Der jüngste Fall: Ein Intercity in Wil (SG) musste gestoppt werden. Doch Einsatz und Kauf von gefährlichen Lasern bleiben vorerst erlaubt.

Der Zug war unterwegs von Genf nach St. Gallen. In Aadorf im Kanton Thurgau wurde der Lokführer durch die Strahlen eines Laserpointers geblendet. Mit Hilfe des Zugpersonals fuhr er bis nach Wil (SG) weiter. Dort musste der Lokführer abgelöst werden.

Gemäss der SBB haben sich die Angriffe mit Lasergeräten in den letzten zwei Jahren gehäuft. «Sie sind gefährlich, feige und illegal», sagte eine Sprecherin gegenüber Radio FM1. Die SBB zeigen jeden Vorfall bei der Polizei an.

Laut der St. Galler Kantonspolizei sind neben Lokführern immer häufiger auch Helikopter-Piloten betroffen. Die Rega prüft demnach den Einsatz von Schutzbrillen. Auch die Polizei selbst ist Ziel von Attacken – insbesondere an Sportveranstaltungen.

Daran wird sich wohl kurzfristig nichts ändern. Das Bundesamt für Gesundheit hat eine Gesetzesänderung frühestens für 2014 in Aussicht gestellt. Lesen Sie hier mehr.

Legende: Video Laserpointer – wie gefährlich sind sie wirklich? abspielen. Laufzeit 4:17 Minuten.
Aus Puls vom 19.09.2011.

Verschiedene Klassen

Laser werden in verschiedene Klassen eingeteilt. Harmlos und damit auch erlaubt sind Geräte der Klasse 1 und 2. Diese Laserpointer haben eine Leistung von 1 Milliwatt. Am gefährlichsten sind Laser der Klasse 4, mit einer Leistung von 1500 Milliwatt. Diese dürfen in der Schweiz nicht verkauft werden. Sie können aber übers Internet bezogen werden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ein Hinseher, Kleinbösingen
    Die heimtückischen Attacken widerspiegeln leider unsere Gesellschaft. Zu feige, um von Angesicht zu Angesicht seine Meinung kund zu tun, nimmt man zu fiesen Taktiken Zuflucht. Man hat ja 99,9 % Warscheinlichkeit, nicht entdeckt zu werden. Abscheulich, solche Taten!
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    1. Antwort von Hans Klein, Bern
      Welche "Meinung" sollte denn da von Angesicht zu Angesicht kund getan werden? Solche Idioten KÖNNEN gar keine eigene Meinung haben. Man sollte jeden, der erwischt wird, wegen versuchten Mordes in X Fällen anklagen, wobei X = Zahl der Zug/Flugzeug/Heli-Insassen + Zahl der möglichen Opfer am Boden. Für jedes potentielle Opfer 5-10 Jahre Gefängnis. Dann ist die Gesellschaft vor solchen "Mitmenschen" sicher. Und bei "Erfolg" ihrer Taten: Am besten selbst mit Laser blenden = wie im Mittelalter.
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  • Kommentar von Hans König, Häusernmoos
    Es muss ja zuerst etwas gravierendes passieren, dass unsere Politik reagiert. Die Strafen für solche Taten sind ja lächerlich und wenn es einmal zu einer Verurteilung kommt, findet sich sicher ein Rechtsverdreher, welcher möglichst eine Verurteilung verunmöglicht. Laserpointer sind ja keine Armeewaffen und daher ist eine linke Intervention nicht nötig.
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