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Lawine im Wallis Weiterhin zwei Vermisste

Legende: Video Lawinenunglück im Wallis abspielen. Laufzeit 0:42 Minuten.
Aus Tagesschau vom 17.03.2018.
  • Nach dem Lawinenunglück oberhalb von Riddes (VS) haben die Rettungskräfte zwei der vier verschütteten Personen geortet und geborgen.
  • Die Suche nach den beiden Vermissten ist am Sonntag noch nicht wieder aufgenommen worden.

Bislang wurden ein 20-jähriger und ein 25-jähriger Franzose tot geborgen. Die beiden wurden unter sechs Metern Schnee lokalisiert. Zwei Personen werden weiterhin vermisst. Es handelt sich gemäss Polizeiangaben um einen 32-jährigen Franzosen und einen Schweizer aus dem Kanton Waadt im Alter von 57 Jahren.

Die Suche wurde am Samstagabend vorübergehend eingestellt. Je nach Wetterentwicklung und Risikoeinschätzung werden die Such- und Bergungsarbeiten fortgeführt, schreibt die Polizei. Sie stehe mit den betroffenen Familien in Kontakt.

Die Polizei gab weiter bekannt, dass die markierte Skipiste im Vallon d'Arbi offen gewesen sei. Die Lawine sei auf der rechten Seite des Tals niedergegangen und habe die linke Seite und damit die markierte Piste nicht erreicht.

400 Meter lange Lawine

Von der Lawine waren am Freitagnachmittag sechs Skifahrer mitgerissen worden. Eine weitere Person konnte der Lawine entkommen. Zwei konnten befreit werden, vier Personen wurden vermisst. Erste Abklärungen hatten ergeben, dass die Skifahrer keine Suchgeräte für Lawinenverschüttete (LVS) auf sich trugen.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich um eine grosse, fast 400 Meter lange Lawine – der Lawinenkegel war bis zu 150 Meter breit. Die Anrissstelle befindet sich auf ungefähr 2200 Meter über Meer.

Legende: Sechs Personen wurden von der Lawine im Vallon d'Arbi erfasst, zwei konnten sich befreien. SRF

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Patrik Müller (P.Müller)
    Da muss einiges ganz gewaltig schief gelaufen sein bei der Skifahrergruppe. In dem Tälchen gibt es keine Skipisten, dahin kommt man nur mit Fellaufstieg, und das Gelände ist im Anriss und dann vor allem im Lawinenzuggebiet ordentlich steil, für Lawinengefahrenstufe 3. Dass anscheinend keine der Personen mit den Lawinenverschüttungssuchgeräten (LVS) ausgerüstet war, spricht dafür, dass da keine ausgebildeten Skitourenfaherer unterwegs waren. Und wenn doch, dann wirklich Grobfahrlässig.
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  • Kommentar von Beat Gurzeler (B.Gurzeler, alias Rollstuhlrocker)
    Wenn das Unglück ausserhalb der Pisten stattfand, ohne Ortungsgeräte, bedarf es keine weiteren Erklärungen, aber tragisch ist es trotzdem.
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Tia Besserwisser mag sein.... Ich jedenfalls war schon in Kanada Heli-Skiing da war ein Ortungsgerät Obligatorisch..... Für mich ist es schon fahrlässig wenn man ohne unterwegs ist, hat nicht's mit besser wissen zu tun nur mit Realität & Verstand!
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