Lawine tötet sieben Kletterer in französischen Alpen

Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen sind sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Bergsteiger verunglückten im Ecrins-Massiv südöstlich von Grenoble.

Das Ecrins-Massiv

Bildlegende: Das Gebiet auf über 4000 Metern Höhe ist wegen seiner relativen Einfachheit unter Bergsteiger-Anfängern sehr beliebt. Reuters

Am Ecrins-Massiv in Frankreich ist eine Gruppe von Alpinisten von einer Lawine erfasst worden. Die Kletterer waren untereinander angeseilt. Unter den Todesopfern sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Gap vier Deutsche. Drei weitere Tote seien Tschechen.

Die Lawine ging gegen Mittag an dem 4015 Meter hohen Gebirgsgipfel Dôme de Neige des Écrins ab, der relativ einfach zu erreichen und deswegen ein beliebtes Ziel von Bergsteigern ist. Sie riss eine Gruppe von acht Bergsteigern mit sich. Einer der Bergsteiger überlebte. Er erlitt einen Beinbruch, wie Präfekt Pierre Besnard sagte.

Als Ursache wurden Verwehungen nach ergiebigen Schneefällen am vergangenen Wochenende vermutet. Ein etwa ein Meter hohes Schneebrett löste demnach die rund 250 Meter lange Lawine aus. Alarm schlug der Hüttenwart einer Berghütte in dem Gebiet im Département Hautes-Alpes. 15 Angehörige der französischen Bergrettung waren am Unglücksort im Einsatz, unterstützt wurden sie von einem Helikopter.