«Lichtblick» im Big Apple zieht alle an

Das Phänomen «Manhattenhenge» dauert nur wenige Minuten, elektrisiert aber die ganze Metropole New York: ein Sonnenuntergang genau zwischen den Strassenschluchten. Das Spektakel wiederholt sich jeden Sommer viermal und zieht trotzdem immer wieder viele Leute in den Bann.

In New York hat sich wieder ein einzigartiges Naturphänomen, der sogenannte «Manhattanhenge», abgespielt. Jeden Sommer geht die Sonne viermal exakt auf das Strassennetz Manhattans ausgerichtet unter. Wenige Minuten lang erscheint dann der Sonnenball genau in den Hochhausschluchten und erleuchtet die ganze Strasse.

«Rarer und wunderschöner Anblick»

Eigentlich ist das Naturschauspiel nichts Neues, aber jahrhundertelang schien es niemand in New York so richtig zu bemerken. Einen Namen hatte es schon gar nicht – bis Neill deGrasse Tyson sich des Phänomens vor einigen Jahren annahm.

Der in den USA sehr populäre Astrophysiker vom American Museum of Natural History in New York nannte das Himmelsphänomen kurzerhand «Manhattanhenge» – in Anlehnung an den ähnlich mystischen Steinkreis «Stonehenge» in Grossbritannien. Für deGrasse Tyson ist klar: «Manhattanhenge» ist ein «rarer und wunderschöner Anblick».